Zwei Jahre ist es nun her, dass ich diesen Blog gestartet habe. Und mehr als 3,5 Jahre sind vergangen, seit ich die Idee für eine lange Auszeit hatte und daraus die Weltreise gedanklich entstanden ist. Da Wiebke diese Idee auch gleich euphorisch aufgenommen hat, konnten wir zusammen planen, reisen, erleben und schreiben.
Nun ist sehr viel in diesen Jahren passiert und die Ereignisse und Erlebnisse haben ihre deutlichen Spuren im Leben von mir und Wiebke hinterlassen. Das niemand wissen kann, was die Zukunft bringt, weiß ich speziell durch die vielen verschiedenen "Baustellen" dieses Jahres.
An dieser Stelle werde ich den "Zimtwookies Weltreise" Blog beenden. Sehr wahrscheinlich melde ich mich an anderer Stelle wieder. Der Zimtwookie hat nun erstmal seine Weltreise-Zeit gehabt, hat hoffentlich viele schöne Impulse geben können und geht – in einen neuen Abschnitt. Wieder ein "Startschuss" in ein neues Lebenskapitel...
Ich möchte allen Lesern und Kommentatoren ganz herzlich Danke sagen, fürs "Mitreisen". Die positiven Rückmeldungen haben gut getan. Hoffentlich treffen wir uns wieder ... im Café um die Ecke, an einem schönen Fleck dieser Erde oder in den virtuellen Welten.
Der Zimtwookie wünscht weiterhin: "Gute Reise!" :-)
P.s.: zum Abschluss noch mein Song des Jahres: Fluss - Thomas D.
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Samstag, 28. November 2009
Samstag, 7. November 2009
Antalya - Asiatische Erinnerungen
Der Start im Orient war schonmal gut. Alleine in in einem Land unterwegs zu sein, dessen Sprache ich nicht mal in Ansätzen beherrsche, ist für mich immer eine kleine Herausforderung. Besonders deshalb, weil ich auch hier die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchte. Wer nicht nur von geführten Touren abhängig sein will, muss sich anders durchschlagen. Auch dass ich nun wieder auf dem asiatischen Kontinent wandle ist in Ansätzen erkennbar. Ich kann weder mit dem Gelesenen etwas anfangen, noch irgendwie ein Konzept im türkischen Busnetz entdecken. Mal schauen, ob sich das noch ändert.
Zunächst habe ich mich aber auf meine Füße verlassen. Für erste Eindrücke der Stadt reichen die als Transportmittel völlig.
In den ersten Tagen habe ich so die Straßen und Gassen der Innenstadt und Altstadt erkundet. Die Unterschiede zu deutschen oder westeuropäischen Großstädten sind nicht nur wegen der eher pragmatischen Bauformen gleich sichtbar. Alleine der bauliche Zustand in der Altstadt - wo ich in einem wunderbar restaurierten, historischen Gebäude untergekommen bin - ist von verfallen bis hochwertig restauriert in unterschiedlichen Ausprägungen vertreten. An vielen Ecken fehlt offensichtlich das Geld für eine Sanierung, Renovierung oder Restaurierung. Dies gilt auch für die Bauten in vielen anderen Bereichen der Stadt, durch die ich gekommen bin. Neu und gefährlich verfallen stehen zum Teil gleich nebeneinander.
Deutlich auffällig sind natürlich auch die vielen Moscheen. Einige größere Bauten und viele kleinere sind quer durch die Stadt verteilt. Die akkustische Gebetserinnerung, die von den Minaretten per Lautsprecher getönt werden, sind auch nicht überhörbar. Diese werden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mehrmals wiederholt. Der Gesang scheint sich dabei für wenige Minuten quer durch die ganze Stadt zu ziehen. Besonders schön lässt sich das bei Sonnenuntergang an den Aussichtspunkten oberhalb des alten Hafens erfahren. Dabei hat man auch einen wunderschönen Blick auf das Taurusgebirge, welches sich am anderen Ende der Bucht von Antalya majestätisch erhebt.
Der innere Teil der Stadt ist durchzogen von zig-hundert Läden und Ständen mit mehr oder weniger sinnvollen und hochwertigen Waren aus der Türkei, China und aller Welt. Dazwischen gibt es immer wieder Essensstände, Cafes und Restaurants - aber es stehen auch viele Ladenlokale leer. Vieles erinnerte mich in der Mischung an Eindrücke aus Thailand.
Nach dem ersten Eingewöhnen, ist mein Eindruck von Antalya durchaus positiv. Es gibt eine ganze Menge zu entdecken und die Lage am Meer ist sicherlich ein besonderer Pluspunkt. Trotz Globalisierung ist hier noch lange nicht alles auf westliches Denken ausgerichtet - was ich durchaus positiv empfinde.
Leider gibt es aber auch hier die Art des Unterhaltsverdienst als "Abschlepper", in ganz ähnlicher Form, wie Wiebke und ich es in Thailand und Kambodscha erlebt haben. Mit der Übung des letzten Jahres, kannte ich zum Glück die Richtung, die die Gespräche nehmen können und konnte zeitig und am passenden Punkt dankend ablehnen. Hier werden aber scheinbar insbesondere Soloreisende angesprochen. Da es diese Tricksereien offensichtlich in vielen Ländern gibt, sollte man
sich davon nicht einfangen lassen und schon garnicht den Tag verderben lassen. Bekanntlich kann man ja aus Erfahrung lernen ;-)
Zunächst habe ich mich aber auf meine Füße verlassen. Für erste Eindrücke der Stadt reichen die als Transportmittel völlig.
In den ersten Tagen habe ich so die Straßen und Gassen der Innenstadt und Altstadt erkundet. Die Unterschiede zu deutschen oder westeuropäischen Großstädten sind nicht nur wegen der eher pragmatischen Bauformen gleich sichtbar. Alleine der bauliche Zustand in der Altstadt - wo ich in einem wunderbar restaurierten, historischen Gebäude untergekommen bin - ist von verfallen bis hochwertig restauriert in unterschiedlichen Ausprägungen vertreten. An vielen Ecken fehlt offensichtlich das Geld für eine Sanierung, Renovierung oder Restaurierung. Dies gilt auch für die Bauten in vielen anderen Bereichen der Stadt, durch die ich gekommen bin. Neu und gefährlich verfallen stehen zum Teil gleich nebeneinander.
Nach dem ersten Eingewöhnen, ist mein Eindruck von Antalya durchaus positiv. Es gibt eine ganze Menge zu entdecken und die Lage am Meer ist sicherlich ein besonderer Pluspunkt. Trotz Globalisierung ist hier noch lange nicht alles auf westliches Denken ausgerichtet - was ich durchaus positiv empfinde.
Leider gibt es aber auch hier die Art des Unterhaltsverdienst als "Abschlepper", in ganz ähnlicher Form, wie Wiebke und ich es in Thailand und Kambodscha erlebt haben. Mit der Übung des letzten Jahres, kannte ich zum Glück die Richtung, die die Gespräche nehmen können und konnte zeitig und am passenden Punkt dankend ablehnen. Hier werden aber scheinbar insbesondere Soloreisende angesprochen. Da es diese Tricksereien offensichtlich in vielen Ländern gibt, sollte man
sich davon nicht einfangen lassen und schon garnicht den Tag verderben lassen. Bekanntlich kann man ja aus Erfahrung lernen ;-)
Donnerstag, 5. November 2009
Neuer Plan, neue Eindrücke
Nun ist es also abgemacht: es geht nach Antalya in die Türkei.
Angeregt durch diverse Diskussionen über multikulturelle Gesellschaften, Traditionen, europäisches Kollonialdenken und moderne Ansätze einer Weltgesellschaft, habe ich mir ein neues Reiseziel definiert. Ich möchte wieder ein Land besuchen, dass anders ausgeprägte Wurzeln hat, als Deutschland und das westliche Europa. Und da die Wurzeln unserer "Hochkultur" zum großen Teil im Mittelmeerraum liegen, geht es nun für ein paar Tage dorthin - in ein Land, das allerdings weniger von Rom geprägt ist...
Ich bin sehr gespannt, was mich in den westlichen Ausläufern Asiens erwartet und freue mich schon auf neue kulturelle Eindrücke. Und auf etwas mehr Sonne und freundlichere Temperaturen freue ich mich auch :-)
Angeregt durch diverse Diskussionen über multikulturelle Gesellschaften, Traditionen, europäisches Kollonialdenken und moderne Ansätze einer Weltgesellschaft, habe ich mir ein neues Reiseziel definiert. Ich möchte wieder ein Land besuchen, dass anders ausgeprägte Wurzeln hat, als Deutschland und das westliche Europa. Und da die Wurzeln unserer "Hochkultur" zum großen Teil im Mittelmeerraum liegen, geht es nun für ein paar Tage dorthin - in ein Land, das allerdings weniger von Rom geprägt ist...
Ich bin sehr gespannt, was mich in den westlichen Ausläufern Asiens erwartet und freue mich schon auf neue kulturelle Eindrücke. Und auf etwas mehr Sonne und freundlichere Temperaturen freue ich mich auch :-)
Sonntag, 5. Juli 2009
Zeitsprung - 05.07.2008 - Neustart?
Was kommt nach der Reise? Diese Frage hat Wiebke und mich vor einem Jahr beim Abschied am Flughafen von San Francisco beschäftigt. Wir beide hatten ein seltsames, ängstliches Gefühl, nachdem wir nun sechs Monate jeden Tag miteinander geteilt haben und unendlich viele gemeinsame Erfahrungen machen durften...
Nun, ein Jahr später hat sich viel verändert. Das Leben vor der Reise passte nicht mehr in unsere veränderte Weltanschauung und seitdem verändern wir, jeder auf seine Art, das Zurückliegende in etwas Gegenwärtiges oder Zukünftiges.
Durch kein Buch, keine Fernsehsendung oder Internetinformation habe ich zuvor soviel über die Zusammenhänge auf unserem Planeten, verschiedene Vegetationszonen, fremdartige Lebewesen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kulturen und über mich gelernt, wie in diesem halben Jahr auf Tour. Das daraus Veränderungen entstehen, ist fast logisch - sofern man das mit Logik erklären will - vielleicht passt hier besser: nachfühlbar.
Durch kein Buch, keine Fernsehsendung oder Internetinformation habe ich zuvor soviel über die Zusammenhänge auf unserem Planeten, verschiedene Vegetationszonen, fremdartige Lebewesen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Kulturen und über mich gelernt, wie in diesem halben Jahr auf Tour. Das daraus Veränderungen entstehen, ist fast logisch - sofern man das mit Logik erklären will - vielleicht passt hier besser: nachfühlbar.
Vor einem Jahr wollte ich, am Flughafen in Hamburg angekommen, gleich wieder los - mich der Reisetruppe von Wiebke wieder anschliessen - weiterreisen. Ich kam mir in Deutschland noch nie so deplatziert vor, wie zum Zeitpunkt der Rückkehr. In Hamburg hatte sich nichts wesentlich verändert - aber in mir. Das habe ich aber erst im Laufe der darauf folgenden Monate wirklich wahrgenommen und nun kann ich es als gegeben hinnehmen. Ich bin froh darüber, dass wir neue, eigene Entscheidungen treffen, die Veränderungen in unseren Leben erzeugen. Wer weiß wohin sie uns führen - hoffentlich näher an uns und die wesentlichen Dinge auf dieser Welt heran :-)
Die Reise geht auch in der "alten Welt" immer weiter...
Mittwoch, 17. Juni 2009
Zeitsprung - 17.06.2008 - Waikiki Beach Walk
Von den Maori zu den Hawaiianern. Aus dem neuseeländischen Herbst auf die Inseln des sonnenverwöhnten Hawaiis.

Ich weiß noch, dass ich durch die Hochhausburgen in Honolulu, wo wir gelandet sind, zunächst etwas geschockt war. Aber schon am ersten Abend waren die vergessen und die Freundlichkeit der Inselbewohner und unserer Dorm-Nachbarn hat uns ins Aloha-Feeling versetzt. Die Situation im Hostel war zwar nicht ideal, aber trotzdem haben wir uns auf Hawaii gleich wohl gefühlt.
Heute vor einem Jahr sind wir in unser einfaches, aber nettes Hotelzimmer im "Waikiki Prince Hotel" umgezogen. Hier hat mal wieder "Urlaub" begonnen! Die Inseln sind es wert, für mehrere Wochen dort zu verweilen. Vielleicht klappt das irgendwann nochmal ;-)
Mehr Foto-Eindrücke von Oahu (Hawaii) in meinem flickr-Fotoalbum.
Ich weiß noch, dass ich durch die Hochhausburgen in Honolulu, wo wir gelandet sind, zunächst etwas geschockt war. Aber schon am ersten Abend waren die vergessen und die Freundlichkeit der Inselbewohner und unserer Dorm-Nachbarn hat uns ins Aloha-Feeling versetzt. Die Situation im Hostel war zwar nicht ideal, aber trotzdem haben wir uns auf Hawaii gleich wohl gefühlt.
Heute vor einem Jahr sind wir in unser einfaches, aber nettes Hotelzimmer im "Waikiki Prince Hotel" umgezogen. Hier hat mal wieder "Urlaub" begonnen! Die Inseln sind es wert, für mehrere Wochen dort zu verweilen. Vielleicht klappt das irgendwann nochmal ;-)
Mehr Foto-Eindrücke von Oahu (Hawaii) in meinem flickr-Fotoalbum.
Dienstag, 9. Juni 2009
HOME – zum Weinen schön und zum Heulen erschreckend
Jetzt gibt es kein zurück mehr. Sicherlich hab ich schon vor langer Zeit damit begonnen, über unsere Gesellschaft und die Entwicklungen auf unserem Planeten nachzudenken. Aber auch bei mir hat sich immer wieder die Bequemlichkeit breit gemacht. Gegen Mauern von schrägem Selbstverständnis und gelernter Sozialisation anzurennen ist manchmal anstrengend.
Und jetzt kommt HOME. Kein Naturfilm wie die vielen anderen, die ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. Einer der mich zutiefst bewegt hat. Zum Teil weil Landschaften darin vorkommen, die ich besuchen durfte, teilweise weil die Bilder übermächtig sind oder die Botschaft im Film keinen Zweifel mehr an der Zerstörung lässt - die WIR diesem Planeten zufügen.
Schaut Euch den Film HOME an - im Kino, auf DVD, bei YouTube - zieht Eure Schlüsse!
Englische Version des Films mit deutschen Untertiteln (bei YouTube):
http://www.youtube.com/homeprojectDE
Und jetzt kommt HOME. Kein Naturfilm wie die vielen anderen, die ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. Einer der mich zutiefst bewegt hat. Zum Teil weil Landschaften darin vorkommen, die ich besuchen durfte, teilweise weil die Bilder übermächtig sind oder die Botschaft im Film keinen Zweifel mehr an der Zerstörung lässt - die WIR diesem Planeten zufügen.
Schaut Euch den Film HOME an - im Kino, auf DVD, bei YouTube - zieht Eure Schlüsse!
Englische Version des Films mit deutschen Untertiteln (bei YouTube):
http://www.youtube.com/homeprojectDE
Mittwoch, 3. Juni 2009
Zeitsprung - 03.06.2008 - Kurze Gedankenreisen
flickr lässt mich mal wieder für ein paar Minuten nach Neuseeland, in die Nähe des Milford Sounds reisen: Wow, wir waren wirklich dort - weit, weit weg von zuhause - ganz nah an uns dran - schöne Erinnerungen...

Song des Tages (03.06.2009):
The Script - Breakeven
Mehr Foto-Eindrücke vom Milford Sound in meinem flickr-Fotoalbum.
Song des Tages (03.06.2009):
The Script - Breakeven
Mehr Foto-Eindrücke vom Milford Sound in meinem flickr-Fotoalbum.
Mittwoch, 20. Mai 2009
Zeitsprung - 20.05.2008 - Wellington, NZ
Das südliche Ende der Nordinsel, das haben wir vor einem Jahr in Wellington erreicht. Nach einer spannenden Tour kreuz und quer über die Nordinsel Neuseelands sind wir kurz vor dem Sprung auf die noch schönere Südinsel - was wir damals aber noch nicht wussten.
In Anbetracht der Tatsache, dass hier gerade der Sommer losgeht, erinnere ich mich noch gut daran, dass er in Neuseeland zu diesem Zeitpunkt schon vorüber war. Vor einem Jahr und ein paar Tagen haben wir uns nämlich lange Unterwäsche und Handschuhe gekauft. Und wir haben spätestens auf der Südinsel beides wirklich gebraucht.
Beim Anblick meines Bildes vom abendlichen Wellington mit Maori Totempfahl im Vordergrund kann ich mich auch noch sehr gut an das sehr kühle Photoshooting erinnern. Wiebke ist da lieber in der warmen "ollen Möhre" geblieben, während ich mir für den Sonnenuntergang über Wellington fast die Finger und Ohren abgefroren habe - trotz Handschuhen und Fleecemütze. Aber, allein die Erinnerung daran war es wert ;-)
Und was lernen wir noch daraus: Irgendwo auf der Welt ist Sommer und die Sonne scheint ;-)
Mehr Foto-Eindrücke von Wellington in meinem flickr-Fotoalbum.
Dienstag, 10. März 2009
Zeitsprung - 10.03.2008 Tasmanische Wildnis
Hamburg hat derzeit nur viel Wasser von oben zu bieten - jedenfalls in Bezug auf Outdoor-Aktivitäten. Daher gibt es wieder einen kleinen Zeitsprung ins Jahr 2008.

Die tasmanische Wildnis: Wild, weit, beeindruckend schön. So haben wir es empfunden, als wir einen Eindruck von dem Leben auf der kleinen südlichen Schwesterinsel des australischen Kontinents gewinnen durften.
Insbesondere die Zeit am Cradle Mountain und Lake St. Clair waren von wunderbaren Tagestouren durch die Berglandschaft geprägt. Wir konnten Landschaften entdecken, wie sie kein Schulbuch jemals beschreiben kann - vielfältig und beeindruckend. An diesem Fleck der Erde habe ich nachts den schönsten und klarsten Sternenhimmel sehen dürfen, an den ich mich erinnern kann. Allein die Nordlichter auf Island waren noch beeindruckender - für die hab ich mir damals auch nahezu freiwillig die Nase abfrieren lassen ;-).
Die Sonnenaufgänge am Lake St. Clair waren wunderschön und unglaublich ruhig. Ein Ort an dem ich wirklich mal wieder zu mir selbst gefunden habe. Ein Erlebnis, an das ich mich hier im lebhaften Hamburg immer wieder gerne erinnere - und mit temporären Gedankenflügen auch gerne wieder zum Leben erwecke.
Die tasmanische Wildnis: Wild, weit, beeindruckend schön. So haben wir es empfunden, als wir einen Eindruck von dem Leben auf der kleinen südlichen Schwesterinsel des australischen Kontinents gewinnen durften.
Dienstag, 24. Februar 2009
Zeitsprung - 24.02.2008 Blue Mountains
Die paar Tage in den Blue Mountains waren eine absolute Erholung für uns. Nach den Stadterfahrungen im hektischen Bangkok und dem vergleichsweise ruhigen Sydney waren die Naturerfahrungen in den Canjons und Schluchten, bei Wasserfällen und in beindruckend weiten Wäldern ein toller Ausgleich.
Mehr Foto-Eindrücke aus den Blue Mountains in meinem flickr-Fotoalbum.
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Mittwoch, 11. Februar 2009
Zeitsprung - 11.02.2008 Ankunft in Sydney
Jetzt sind Frank und Daniela also gerade in Sydney. Dort wo Wiebke und ich genau vor einem Jahr in Australien gelandet sind, um den Kontinent auf der anderen Seite der Erdkugel zu erkunden, zu bereisen, uns ganz neuen Bedingungen zu stellen.
Wir haben es damals seltsam gefunden, wenn uns jemand gesagt hat, er "beneide uns". Mittlerweile kann ich es nachvollziehen. Aber eigentlich hat diese Redewendung wohl wenig mit wirklichem Neid zu tun. Vielmehr ist es der Versuch deutlich zu machen, dass man die Aktion, die Reise, den Schritt des Anderen bewundert oder sogar weiß was er bedeutet - in diesem Fall eine riesige Menge an neuen Erfahrungen. Erfahrungen, die man gerne selber machen würde oder sich noch gut daran erinnern kann, sie gemacht zu haben...
Ja, ich beneide die beiden Reisenden um die Monate in Australien und Neuseeland. Macht was Gutes daraus! Ich denk an Euch :-))
Mehr Foto-Eindrücke von den Tagen in Sydney in meinem flickr-Fotoalbum.
Dienstag, 20. Januar 2009
Zeitsprung - 20.01.2008 in Kambodscha
Genau vor einem Jahr haben wir Siem Reap und Angkor verlassen und sind nach einer abenteuerlichen Fahrt in Ayutthaya gelandet.
Die Eindrücke von der zuvorkommenden Freundlichkeit bei der Busbuchung durch das Hotel-Personal in Siem Reap und die damit verbundenen Abzocke, die wir dann während der anstrengenden Fahrt im überfüllten Kleinbus realisiert haben, sitzen noch tief. Der Zubringerbus zum Busbahnhof, entpuppte sich als Bus zur 6,5 Stunden entfernten Grenze. Der versprochene First-Class-Bus war alles andere als erstklassig: klein, unbequem, überfüllt, altersschwach und verhältnismäßig stark überteuert. Unser Glück, dass wir damit überhaupt bis zur Grenze gekommen sind.
Die Geschichte wird mir vermutlich auch beim nächsten (Asien-) Urlaub in Erinnerung sein und dann werde ich den Bus lieber wieder direkt am Busterminal buchen - so wie wir es in Thailand auch immer gemacht haben.
Mittelsmännern, die einem etwas versprechen, muss man vertrauen können. Anderenfalls taugen sie nichts. Das gilt hier und in aller Welt sehr offensichtlich auch für Banken, Finanzdienstleister, Politiker und einige mehr.
Man sieht sich immer zweimal!
Mehr Foto-Eindrücke von Angkor, Siem Reap und dem Kambodscha Grenz-Highway in meinem flickr-Fotoalbum.
Die Geschichte wird mir vermutlich auch beim nächsten (Asien-) Urlaub in Erinnerung sein und dann werde ich den Bus lieber wieder direkt am Busterminal buchen - so wie wir es in Thailand auch immer gemacht haben.
Mittelsmännern, die einem etwas versprechen, muss man vertrauen können. Anderenfalls taugen sie nichts. Das gilt hier und in aller Welt sehr offensichtlich auch für Banken, Finanzdienstleister, Politiker und einige mehr.
Man sieht sich immer zweimal!
Mehr Foto-Eindrücke von Angkor, Siem Reap und dem Kambodscha Grenz-Highway in meinem flickr-Fotoalbum.
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Mittwoch, 31. Dezember 2008
Jahresrückblick
Als wir Silvester 2007 nach Thailand geflogen sind, habe ich die derzeitige Krise im dem ehemaligen Königreich Siam noch nicht wahrgenommen. Erst dort ist mir das erste Mal die Bedeutung des Königs für die bisherige Entwicklung des Landes klar geworden - und warum er von so vielen Thailändern verehrt wird. Eine andere Entwicklung, die Ausweitung der Immobilienkrise in den USA zu einer weltweiten Krise der Finanzmärkte, konnte man vielleicht als Beobachter der engen internationalen Verknüpfungen der heutigen Welt erahnen, aber das Ausmaß ist offensichtlich für alle Akteure und besonders die Leidtragenden größer als gedacht.
Bei den Rückblicken auf das vergangene Jahr fällt mir auf, wie viel von uns als gegeben hingenommen, wie schwer wir uns mit Veränderungen tun und wie wenig über (durchaus vorhandene, aber teils unbequeme) Alternativen nachgedacht wird.
Wenn Bewegung und Veränderung Teil des Lebens sind, ja das Leben sogar ausmachen, warum siegt so häufig die Bequemlichkeit und die Angst vor Veränderungen?
Auf ins unbequeme neue Jahr... dabei wünsche ich uns allen alles Gute, offene Augen, einen wachen Verstand und viel positive Bewegung ;-)
Samstag, 27. Dezember 2008
Geschenke
Die schönsten Geschenke sind die, die man nicht erwartet hat. Das gilt nicht nur für Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke, sondern vor allem für Begegnungen, Eindrücke, Möglichkeiten, Erfahrungen und besondere Menschen, die einen begleiten.

Von Jahr zu Jahr bin ich immer mehr der Meinung, dass die schönsten Geschenke nicht bezahlbar und noch weniger erkaufbar sind. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, freue ich mich insbesondere über unerwartete kleine Geschenke, die mich auf neue Ideen bringen.
Neben den vielen tausend einmaligen Geschenken, die das Jahr 2008 in Form von Erfahrungen, Begegnungen und Eindrücken an mich verschenkt hat, gab es unter dem Weihnachtsbaum drei Dinge, die der Erfahrungsneugewinnung zugute kommen: Ein fantastischer Film, ein Sprachkurs und ein schräges Buch.
Der Film birgt eine Reise in eine mehr und weniger entfernte Vergangenheit und eine fantasievolle Zukunft - er enthält Teile meiner Kindheit, unserer Reise durch Neuseeland und die Erinnerung an die Schöpfungskraft von kreativen Köpfen - zugleich Erinnerung, wie auch Anreiz.
Der Sprachkurs war ein sehr unerwartetes Geschenk - dennoch ein sehr willkommenes. Obwohl ich mich absolut nicht als Sprachtalent ansehe - es gab durchaus einen Grund, warum wir überwiegend englisch-sprachige Länder besucht haben - ist dies eine neue Herausforderung, die sicherlich ein paar Türen bei neuen Reisen in die weite Welt öffnen hilft.
Das schräge Buch jedoch ist vielleicht das nachhaltigste der diesjährigen Geschenke. Es hat schon auf den ersten paar Seiten eine besondere Macht entwickelt. Einige Bestätigungen meiner Weltensichten und neue Ansätze für die Zukunft - schräge Ideen für andere Sichtweisen, andere Blickwinkel - vielleicht auch was für Weltreisende, die auf andere Gedanken kommen wollen - wirklich ein Buch für (potentielle) Querdenker ;-)
DANKE!
Von Jahr zu Jahr bin ich immer mehr der Meinung, dass die schönsten Geschenke nicht bezahlbar und noch weniger erkaufbar sind. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, freue ich mich insbesondere über unerwartete kleine Geschenke, die mich auf neue Ideen bringen.
Neben den vielen tausend einmaligen Geschenken, die das Jahr 2008 in Form von Erfahrungen, Begegnungen und Eindrücken an mich verschenkt hat, gab es unter dem Weihnachtsbaum drei Dinge, die der Erfahrungsneugewinnung zugute kommen: Ein fantastischer Film, ein Sprachkurs und ein schräges Buch.
Der Film birgt eine Reise in eine mehr und weniger entfernte Vergangenheit und eine fantasievolle Zukunft - er enthält Teile meiner Kindheit, unserer Reise durch Neuseeland und die Erinnerung an die Schöpfungskraft von kreativen Köpfen - zugleich Erinnerung, wie auch Anreiz.
Der Sprachkurs war ein sehr unerwartetes Geschenk - dennoch ein sehr willkommenes. Obwohl ich mich absolut nicht als Sprachtalent ansehe - es gab durchaus einen Grund, warum wir überwiegend englisch-sprachige Länder besucht haben - ist dies eine neue Herausforderung, die sicherlich ein paar Türen bei neuen Reisen in die weite Welt öffnen hilft.
Das schräge Buch jedoch ist vielleicht das nachhaltigste der diesjährigen Geschenke. Es hat schon auf den ersten paar Seiten eine besondere Macht entwickelt. Einige Bestätigungen meiner Weltensichten und neue Ansätze für die Zukunft - schräge Ideen für andere Sichtweisen, andere Blickwinkel - vielleicht auch was für Weltreisende, die auf andere Gedanken kommen wollen - wirklich ein Buch für (potentielle) Querdenker ;-)
DANKE!
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Weihnachten - Zeitreise
Der Teuto vor gut einem Jahr – kurz vor Weihnachten: Es war eisig kalt und die Bäume hatten auf dem Kamm bei Lengerich eine wunderbare Hülle aus Eiskristallen. Sehr verwunschen wirkte die aus Kindertagen so bekannte Szenerie. In diesen Tagen waren Wiebke und ich sehr aufgeregt, weil wir hier die erste Zwischenstation auf dem Weg durch Deutschland bis zum Start der Reise um die Welt machten. Ein Abschied auf Zeit.
Nun, ein Jahr später, ist es wieder sehr kalt auf den Hügeln des Teutos – leider ohne die Verzauberung der Kristalle. Dafür mit einer anderen Art der Verzauberung in uns, die nicht von den Außentemperaturen erzeugt wird. Der Blick zurück, auf eine Reise voller neuer Eindrücke wirkt sich auf alles aus, was uns nun begegnet - bekanntes und neues. Bekannte Rituale haben neue Bedeutungen erhalten und Dinge, die zuvor selbstverständlich schienen, sind es nicht mehr...
Frohe Weihnachtsfeiertage an alle, wo, wie und mit wem auch immer Ihr gerade unterwegs seid :-)
Frohe Weihnachtsfeiertage an alle, wo, wie und mit wem auch immer Ihr gerade unterwegs seid :-)
Freitag, 12. Dezember 2008
Rückenwind und die Welt im Blick
"Rückenwind". Das war einer der Impulse für mein Abenteuer Weltreise. Auch wenn Thomas D. das wohl nie erfahren wird, hat sich dieser Song schon vor sehr langer Zeit in meinem Gehörgang eingenistet und mit Erfolg zur großen Reise motiviert - Danke für diesen Impuls.
Jetzt hatte ich gestern endlich mal die Möglichkeit, den Menschen hinter dem Song auf der Bühne live zu sehen. Respekt! Ich habe schon seit sehr langer Zeit kein Konzert mehr mit soviel Dynamik und Lebensfreude auf der Bühne erlebt - vielleicht noch nie. Der lebende Beweis dafür, dass mit vierzig noch so einiges geht ;)) "Der Typ hat 'ne Meise, aber Rückenwind"!
Danke Wiki für dieses Geburtstagsgeschenk!!!
Jetzt hatte ich gestern endlich mal die Möglichkeit, den Menschen hinter dem Song auf der Bühne live zu sehen. Respekt! Ich habe schon seit sehr langer Zeit kein Konzert mehr mit soviel Dynamik und Lebensfreude auf der Bühne erlebt - vielleicht noch nie. Der lebende Beweis dafür, dass mit vierzig noch so einiges geht ;)) "Der Typ hat 'ne Meise, aber Rückenwind"!
Danke Wiki für dieses Geburtstagsgeschenk!!!
Montag, 17. November 2008
Irgendwann im November...
Deutschland im November, da macht einem das viele Grau doch manchmal etwas zu schaffen. Es schwingt schon viel Moll in der Luft, da draußen.
Neben zuhause verkriechen, in Decken einmummeln oder frische Farben in die Wohnung bringen, kann man aber auch die Stimmung durch nettes Bummeln durch das hamburger Karoviertel verbessern. Die netten Cafés, Galerien, Ateliers, Jung-Designer-Läden, die alten Häuser und bunten Hauswände vertreiben das Grau für eine gute Weile. :-)
Hamburg kann sogar bei Schuddelwetter schön sein - auch wenn es auf den ersten Blick wirklich nicht immer so wirkt.
Montag, 20. Oktober 2008
Sonntag, 28. September 2008
Gehe zurück auf Los!
Dieses Wochenende waren wir wieder dort. Ich hab mir diesmal allerdings nicht die Ausstellung angeschaut, sondern die Umgebung. Hamburger Leben aus neuen Blickwinkeln betrachtet.
Es ist immer wieder gut, andere Ecken dieser Stadt zu erkunden. Besonders die, die nicht zwingend im Reiseführer verzeichnet werden. Man muss manchmal nicht weit reisen, um etwas neues für sich zu entdecken...
Mittwoch, 24. September 2008
Erste Weltumrundung beendet
Nun ist die erste Reise um die Welt tatsächlich vorbei. Wiebke hat es auch wieder munter nach Hamburg geschafft. Damit hat auch das virtuelle Mitreisen für mich ein Ende. Schade - das hat auch viel Spaß gemacht.
Ob diese Art des Erkundens unserer Welt nun eine einmalig Sache bleibt, sei mal dahin gestellt - ich würde es jederzeit wieder machen. Selbst die getrennte Zeit (Wiebke unterwegs, ich schon wieder in Deutschland) hatte einiges an neuen Erfahrungen in sich.
Mal sehen, wie wir nun in Zukunft die Dinge betrachten und welche Ziele wir noch vor uns haben. Die Entdeckungsreisen gehen auf jeden Fall weiter und die Zeit der Retrospektiven ist ja auch noch lange nicht vorbei ...
Ob diese Art des Erkundens unserer Welt nun eine einmalig Sache bleibt, sei mal dahin gestellt - ich würde es jederzeit wieder machen. Selbst die getrennte Zeit (Wiebke unterwegs, ich schon wieder in Deutschland) hatte einiges an neuen Erfahrungen in sich.
Mal sehen, wie wir nun in Zukunft die Dinge betrachten und welche Ziele wir noch vor uns haben. Die Entdeckungsreisen gehen auf jeden Fall weiter und die Zeit der Retrospektiven ist ja auch noch lange nicht vorbei ...
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