Derzeit höre ich in der wenigen Zeit, die ich für Freizeit übrig habe, Bill Brysons "Frühstück mit Kängurus". Vor Jahren habe ich mal mit der Printversion angefangen. Ich hab gelesen und irgendwann mitten im Buch damit aufgehört. Das war vor der Reise in das große Land, den Kontinent, die größte Insel der Welt, am anderen Ende unserer Weltsicht. Aufgehört hab ich vermutlich, weil ich mir das doch alles nicht so recht vorstellen konnte.
Nun merke ich, dass Reiseliteratur für mich nur im Land während des Reisens oder nach der Reise funktioniert. Vielleicht fehlt mir die Vorstellungskraft, um mir so etwas wie Australien oder andere fremde Länder ganz ohne Bilder und nur im Geiste auszumalen. Vielleicht ist es aber auch einfach viel besser dort hinzureisen, Eindrücke ganz selbstständig zu sammeln und dann beim lesen oder hören eines Reiseberichtes zu denken "Ja, so war es, so ist es, genau so!"
So kann ich mich über die eigenen Erlebnisse freuen :-) Im Fall von Bill Brysons Reisebericht passiert das sehr häufig und deshalb macht mir das (Hör-)Buch jetzt auch vielmehr Spaß. Scheinbar hat auch jedes Buch eine passende und eine unpassende Zeit - wie vielleicht alles im Leben.
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Donnerstag, 23. Juli 2009
Samstag, 25. April 2009
Zeitsprung – 25.04.2008 – Anzac Day in Sydney
Heute wird in Australien der Anzac Day gefeiert. Es wird den Opfern und Veteranen der Kriege gedacht und insbesondere an den ersten verlustreichen Einsatz von Soldaten aus AUS und NZ in einem der Weltkriege. Am 25. April 1915 waren australische und neuseeländische Truppen bei der Landung auf Gallipoli in der Türkei im Einsatz. Die Alliierten wollten mit der Türkei einen der deutschen Verbündeten attackieren, scheiterten jedoch und hatten hohe Verluste zu beklagen.
Vor einem Jahr war ich in Sydney unterwegs. Die Sonne wurde von den vielen Wolken am Himmel häufiger mal durchgelassen und ich war wie viele andere Menschen auch, insbesondere an den Wassersäumen der Stadt unterwegs. Die Stimmung an diesem Tag hatte etwas bedächtiges. Ich kann nicht sagen warum, aber der Tag war kein normaler freier Tag, er wurde "bedacht", das Gedenken war spürbar. So kam es mir damals vor. Ich konnte Menschen beobachten, die sinnierend übers Wasser schauten, als wenn sie ein fernes Ereignis wieder nah an sich heran holen würden – an etwas denken würden, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Vielleicht war dies nur mein Eindruck – aber er hat sich in meiner Erinnerung festgesetzt.
Es gibt Situationen in der Geschichte und im Leben, die scheinen sich zu wiederholen, egal was man versucht dagegen zu tun. Manchmal hilft es aber, sich dessen bewußt zu sein und somit eine Wiederholung zu verhindern. Wenn dies sehr viele tun, bleiben schmerzhafte Erfahrungen vielleicht Vergangenheit.
Dafür sind Gedenktage wohl da – um sich zu erinnern, nachzudenken und daraus zu lernen.
Mehr Foto-Eindrücke vom zweiten Sydney Stopp in meinem flickr-Fotoalbum.
Dienstag, 10. März 2009
Zeitsprung - 10.03.2008 Tasmanische Wildnis
Hamburg hat derzeit nur viel Wasser von oben zu bieten - jedenfalls in Bezug auf Outdoor-Aktivitäten. Daher gibt es wieder einen kleinen Zeitsprung ins Jahr 2008.

Die tasmanische Wildnis: Wild, weit, beeindruckend schön. So haben wir es empfunden, als wir einen Eindruck von dem Leben auf der kleinen südlichen Schwesterinsel des australischen Kontinents gewinnen durften.
Insbesondere die Zeit am Cradle Mountain und Lake St. Clair waren von wunderbaren Tagestouren durch die Berglandschaft geprägt. Wir konnten Landschaften entdecken, wie sie kein Schulbuch jemals beschreiben kann - vielfältig und beeindruckend. An diesem Fleck der Erde habe ich nachts den schönsten und klarsten Sternenhimmel sehen dürfen, an den ich mich erinnern kann. Allein die Nordlichter auf Island waren noch beeindruckender - für die hab ich mir damals auch nahezu freiwillig die Nase abfrieren lassen ;-).
Die Sonnenaufgänge am Lake St. Clair waren wunderschön und unglaublich ruhig. Ein Ort an dem ich wirklich mal wieder zu mir selbst gefunden habe. Ein Erlebnis, an das ich mich hier im lebhaften Hamburg immer wieder gerne erinnere - und mit temporären Gedankenflügen auch gerne wieder zum Leben erwecke.
Die tasmanische Wildnis: Wild, weit, beeindruckend schön. So haben wir es empfunden, als wir einen Eindruck von dem Leben auf der kleinen südlichen Schwesterinsel des australischen Kontinents gewinnen durften.
Dienstag, 24. Februar 2009
Zeitsprung - 24.02.2008 Blue Mountains
Die paar Tage in den Blue Mountains waren eine absolute Erholung für uns. Nach den Stadterfahrungen im hektischen Bangkok und dem vergleichsweise ruhigen Sydney waren die Naturerfahrungen in den Canjons und Schluchten, bei Wasserfällen und in beindruckend weiten Wäldern ein toller Ausgleich.
Mehr Foto-Eindrücke aus den Blue Mountains in meinem flickr-Fotoalbum.
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Mittwoch, 11. Februar 2009
Zeitsprung - 11.02.2008 Ankunft in Sydney
Jetzt sind Frank und Daniela also gerade in Sydney. Dort wo Wiebke und ich genau vor einem Jahr in Australien gelandet sind, um den Kontinent auf der anderen Seite der Erdkugel zu erkunden, zu bereisen, uns ganz neuen Bedingungen zu stellen.
Wir haben es damals seltsam gefunden, wenn uns jemand gesagt hat, er "beneide uns". Mittlerweile kann ich es nachvollziehen. Aber eigentlich hat diese Redewendung wohl wenig mit wirklichem Neid zu tun. Vielmehr ist es der Versuch deutlich zu machen, dass man die Aktion, die Reise, den Schritt des Anderen bewundert oder sogar weiß was er bedeutet - in diesem Fall eine riesige Menge an neuen Erfahrungen. Erfahrungen, die man gerne selber machen würde oder sich noch gut daran erinnern kann, sie gemacht zu haben...
Ja, ich beneide die beiden Reisenden um die Monate in Australien und Neuseeland. Macht was Gutes daraus! Ich denk an Euch :-))
Mehr Foto-Eindrücke von den Tagen in Sydney in meinem flickr-Fotoalbum.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Moderne Technik
Nachdem sich ja mein letztes mobiles Handfunkgerät kurz nach der Ankunft in Australien "verabschiedet" hat, habe ich mir nun eine neue Kommunikationszentrale für die Hosentasche zugelegt - nein, kein iPhone, das muss noch warten bis man es auch ohne Zwangsvertrag mit der Telekom bekommt. Stattdessen hab ich nun einen Ur-Ur-Ur-Ur-...-Ur-Enkel meines ersten Nokia 6110 erstanden (bei soviel Ur komme ich mir jetzt auch noch mächtig alt vor).
Nun bin ich noch sehr weit davon entfernt, sämtliche Funktionen dieses kleinen Smart-Telefon-Dings ausfindig gemacht zu haben, geschweige denn sie zu nutzen. Aber ich neige ja dazu, solche technischen Spielsachen immer gleich ausprobieren zu wollen. Dank Kamera-Funktion, Web-Browser und UMTS/WLAN kann ich nun tatsächlich direkt vom Mobiltelefon Fotos auf meine "flickr"-Seite schicken. Ob ich das bei der Bildqualität tatsächlich will? Wohl eher nicht...
Vielleicht war es auch ganz gut, dass sich mein altes (Smart-) Telefon während der Reise schon so früh über den Jordan bewegt hat. Denn eines ist sicher, so tele-kommunikativ befreit wie in der australischen und neuseeländischen Wildnis habe ich mich schon seit Jahren nicht mehr gefühlt... und genau deshalb wird das neue Spielzeug auch in Zukunft häufiger mal abgeschaltet und/oder zuhause gelassen ;)
Nun bin ich noch sehr weit davon entfernt, sämtliche Funktionen dieses kleinen Smart-Telefon-Dings ausfindig gemacht zu haben, geschweige denn sie zu nutzen. Aber ich neige ja dazu, solche technischen Spielsachen immer gleich ausprobieren zu wollen. Dank Kamera-Funktion, Web-Browser und UMTS/WLAN kann ich nun tatsächlich direkt vom Mobiltelefon Fotos auf meine "flickr"-Seite schicken. Ob ich das bei der Bildqualität tatsächlich will? Wohl eher nicht...
Vielleicht war es auch ganz gut, dass sich mein altes (Smart-) Telefon während der Reise schon so früh über den Jordan bewegt hat. Denn eines ist sicher, so tele-kommunikativ befreit wie in der australischen und neuseeländischen Wildnis habe ich mich schon seit Jahren nicht mehr gefühlt... und genau deshalb wird das neue Spielzeug auch in Zukunft häufiger mal abgeschaltet und/oder zuhause gelassen ;)
Samstag, 12. Juli 2008
"Wo war es am schönsten?"
Die Fragen, die mir in den vergangenen Tagen am häufigsten gestellt wurden sind: "Wo war es am schönsten?" oder "Wo hat es Dir am besten gefallen?". Die Antwort ist relativ einfach: Ich würde in jedes der Länder wieder reisen. Und einige der schönsten Momente waren die in der australischen und neuseeländischen Wildnis. Auch nachts war es da beeindruckend - so viele Sterne hab ich noch nie gesehen :-))
Allerdings war Australien das wohl spannendste Reiseziel. Die Vielfalt der Eindrücke dort ist eh mit anderen Kontinenten zu vergleichen - das "Land" Australien ist ja schließlich auch der größte (Überwasser)-Teil des ozeanischen Kontinents.
Der einzige Unterschied zu anderen Kontinenten ist, dass es überwiegend britisch kolonialisiert wurde. Die Kultur war für mich nur dort wirklich spannend, wo man auf die Kultur der Ureinwohner trifft, sofern noch etwas davon übrig geblieben ist - ich finde meine Metapher mit der Würgefeige noch immer sehr passend.
Die wahre Schönheit Australiens liegt eh in der vielfältigen und weitläufigen Landschaft. Und das dies heute noch so ist, können wir wohl ausschließlich den "Aboriginals" verdanken, die Jahrtausende im Einklang mit dieser Natur gelebt haben.

Aber: Sowohl die Natur auf Neuseelands Südinsel und Teilen der Nordinsel, wie auch die Kultur Thailands und die Lebensfreude der Hawaiianer waren die weite Reise wert. Und das "San Francisco" eine Reise wert ist wusste ich ja schon ;-)
Allerdings war Australien das wohl spannendste Reiseziel. Die Vielfalt der Eindrücke dort ist eh mit anderen Kontinenten zu vergleichen - das "Land" Australien ist ja schließlich auch der größte (Überwasser)-Teil des ozeanischen Kontinents.
Der einzige Unterschied zu anderen Kontinenten ist, dass es überwiegend britisch kolonialisiert wurde. Die Kultur war für mich nur dort wirklich spannend, wo man auf die Kultur der Ureinwohner trifft, sofern noch etwas davon übrig geblieben ist - ich finde meine Metapher mit der Würgefeige noch immer sehr passend.
Die wahre Schönheit Australiens liegt eh in der vielfältigen und weitläufigen Landschaft. Und das dies heute noch so ist, können wir wohl ausschließlich den "Aboriginals" verdanken, die Jahrtausende im Einklang mit dieser Natur gelebt haben.
Aber: Sowohl die Natur auf Neuseelands Südinsel und Teilen der Nordinsel, wie auch die Kultur Thailands und die Lebensfreude der Hawaiianer waren die weite Reise wert. Und das "San Francisco" eine Reise wert ist wusste ich ja schon ;-)
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Sonntag, 27. April 2008
Sydney - Waterside
Am Anzac-Day (25. April) wurde es etwas sonniger und ich hab mir vorgenommen, Sydney nochmal von der Wasserseite aus anzugehen - also Beaches, Harbour und Ferries.
Donnerstag, 24. April 2008
Rainy Day in Sydney - Newtown
Es regnet wieder. Einige ganz schoene Schauer, die da seit heute morgen vom Himmel runterkommen. Dabei hat der Wetterbericht nur 1-2 Schauer angekuendigt. Na ja.
Ich habe trotzdem nochmal die neue Gegend erkundet. Den alten "Camperdown Cementery", der Friedhof rund um St. Stephen's, hab ich gleich um die Ecke. Und da es mir diese alten Friedhoefe irgendwie angetan haben, bin ich trotz Regens hin. Zum Glueck hat der dann auch erstmal etwas nachgelassen, bis ich einige Eindruecke sammeln konnte. Die Graeber bzw. Grabsteine sind zum grossen Teil ueber 100-150 Jahre alt und die Inschriften verdeutlichen mir mal wieder, dass ich in der damaligen Zeit definitiv schon zu den "Alten" gehoert haette. Nur kurze Zeit zum Gruebeln, denn dann ging der Regen richtig los und ich hab erstmal einige Zeit trockenen Unterschlupf in einer Kirchentuernische gefunden. Da kann man aber auch wunderbar sinnieren, wie ich festgestellt habe :-) und bei der Gelegenheit ist mir in Zusammenhang mit den vielen Gedanken ueber Natur, Aboriginals, Besiedelung, Fortschrittsglauben etc. pp. mal wieder ein Vers eines alten "Fury" Songs eingefallen: "Down there are still people who think, that mankind is the most important thing"... Ist schon spannend, auf was man in der Naehe von alten Grabstaetten so alles kommt...
Die anschliessende Tour durch die King Street hat mir dann mal wieder die bunten Seiten von Sydney gezeigt. Jede Menge kleine Laeden, Gallerien, Cafes, Restaurants, Plattenlaeden, Streetart... Besonders im direkten Vergleich zu Sydneys Innenstadt, Individualismus pur - hier ist auch einer der "Crumpler" Stores, wo man beim Naehen von individuellen Taschendesigns zuschauen kann. Das ganze Viertel ist irgendwie wie Hamburgs Schanze und Karoviertel - inklusive "Invasion of the Yuppies". Eine absolute Empfehlung fuer alle, die Sydney von einer weniger touristischen Seite entdecken wollen. >Christiane, in dieser Ecke haettest du bestimmt viel Spass mit inspirierenden Eindruecken ;-)
Mittwoch, 23. April 2008
Sydney - andere Ecken
Zurueck in Sydney. Irgendwie bekannt und doch wieder anders. Wir haben uns diesmal in Glebe bzw. Newtown eingemietet. Etwas alternativere Ecken und ein paar Kilometer raus aus der City.
Nach den heissen Tagen im Outback muessen wir uns hier nun mit einem kuehlen und regnerischen Sydney abfinden - der Winter haelt langsam Einzug, was man nicht zuletzt an der veraenderten Fussbekleidung vieler Frauen sieht - Steifel!
Ich nutze den heutigen Regentag mal intensiver fuer das Update des Blogs und einige Vorbereitungen fuer Neuseeland...
Dienstag, 22. April 2008
Abschied von Alice Springs
In Alice Springs hatten wir den Eindruck, dass die Aboriginals nicht wirklich ein Teil dieser Stadt sind. Oder umgekehrt gesehen: dieser westlich, "amerikanische" Klon-Ort, gehoert nicht hierhin. Vielleicht genausowenig wie wir Reisende auf Entdeckungstour.
Spaetestens an diesem Ort faengt der ein oder andere Reisende vermutlich an, ueber Ursprung, Kultur, Natur, Veraenderungen, Modernisierung und Lebensweisen in dieser Region nachzudenken. Ich muss sagen, ich bin noch immer dabei...
Montag, 21. April 2008
Red Center - Der Weg zu den Geschichten der Berge
Der Weg zum Uluru zieht sich ueber Stunden auf asphaltierter Strasse durch roten Wuestensand, der mehr oder weniger mit Graesern, Bueschen und Baeumen bewachsen ist. Ab und zu zieht sich eine Bergkette durch die Landschaft oder ein einzelner Berg zeigt ich am Horizont.
Fuer uns ist die Fahrt spannend, da ja alles wieder neu ist oder erwartetes bestaetigt. Mittendrin sein - rote Erde, blauer Himmel, Farbspiele der Natur, die Hitze, Fliegenschwaerme, tote Roos :-( und geschrottete Autos am Strassenrand - das ist allerdings wirklich etwas anderes, als eine BBC Dokumentation im TV zu sehen ;)
Auch wenn ich allenfalls ansatzweise die Kultur der Aboriginals verstanden habe, so verstehe ich doch, das die Orte am Uluru und den Kata Tjuta eine besondere Bedeutung haben - fuer mich jedenfalls. Keines der Bilder, die ich hier gemacht habe, kann rueberbringen, wie es sich anfuehlt am Uluru (oder den Kata Tjuta) zu sitzen, den Wind zu spueren und zu hoeren und dabei die Vielfalt dieser Formationen zu betrachten. Das hier "bedeutende" Geschichten der Aboriginalskultur entstanden sind - mich wundert das nicht mehr.
Donnerstag, 17. April 2008
The Red Center - Alice Springs
Die Reise mit "The Ghan" war spannend und laaang. Fast einen Tag waren wir mit dem Zug unterwegs, um die ca. 1500 km von Darwin nach Alice Springs zurückzulegen. Darin war allerdings ein mehrstündiger Stopp in "Katherine", mit Ausflug zum "Katherine Gorge", enthalten. Dort konnten wir uns bei einem "Walk" nochmal richtig die Beine vertreten – obwohl es ziemlich heiß war. Aber mit ausreichend Wasser und Willen hat das auch gut geklappt. Während viele andere Zugreisende den Ausflug im Boot durch die Schlucht vorgezogen haben, waren wir dann nur zu zweit auf Erkundung "über" die Schlucht.
Die Nacht im Zug war erwartungsgemäß, also etwas unbequem. Das hätte aber durchaus schlimmer sein können und wir sind verhältnismässig erholt aufgewacht... beim aufwachen gab es einen schönen Sonnenaufgang über dem Buschland zur Belohnung und anschließend ein nettes Frühstück im Speisewagen :-)
Nun sind wir beide auf das "Red Center" gespannt. Alice Springs ist jedenfalls richtiges "Outback" auch wenn hier so ca. 30.000 Menschen leben.
Dienstag, 15. April 2008
Northern Territory - Kakadu und Litchfield
Nach den Tagen im Kakadu National Park haben wir uns heute noch einen Tag im Litchfield National Park gegoennt, der wiederum ganz andere Einblicke in diese Region zulaesst. Besonders die Termitenhuegel sind zahlreich, vielfaeltig und zum Teil ziemlich hoch. Die Landschaft ist eher durch den Wechsel von Huegeln, Berge, Schluchten, Buschland und Feuchtebenen gepraegt und es ist schon um einiges trockener als im Kakadu. Da es heute unertraeglich heiss war, haben wir nur kurze Wege aus dem Auto heraus gemacht. Zwei der Wasserfaelle haben wir uns trotzdem angeschaut und das hat sich echt gelohnt. Nur bei den Florence Falls haetten ein paar Badende weniger im "Pool" sein duerfen. Den Abkuehlungswunsch kann ich aber durchaus verstehen :-)
Freitag, 11. April 2008
Darwin - Erste Eindruecke
Waehrend des Fluges konnte man die weite Landschaft des NT bestaunen und wir haben einen ersten Eindruck von dieser zum Teil oeden Weite bekommen - dabei ist gerade Ende der Regenzeit und somit noch sehr vieles gruen...
In Darwin ging es nun erstmal darum, die Touren in den Kakadu-Park zu sichern. Nach unserer gefuehrten Tour zum Daintree-Regenwald, wollen wir diesmal wieder auf eigene Faust los, damit wir da halten koennen, wo wir es wollen. Das Buchen der Unterbringung und des Autos verlief ziemlich einfach (Wiebke hat mal wieder das Hostel uebernommen - danke :). Morgen geht es dann mit einem Wagen zur Erkundung des NT in den Kakadu Nationalpark.
Das Wetter ist hier derzeit auch als ganz klar tropisch zu definieren. Ohne Klimaanlage oder Ventilator haetten wir heute Nacht wohl kaum schlafen koennen. Tagsueber sorgt die Sonne fuer ca. 33 Grad und nachts halten sich noch warme 25 Grad - puh. Deshalb freuen wir uns auch ueber jeden schattigen Platz waehrend der Mittagshitze... wie z.B. die Internetecke unseres Hostels ;-)
Jetzt geht es zum Abkuehlen in den Pool. Bis bald...
Donnerstag, 10. April 2008
Tschuess Reef
Dem Great Barrier Reef sagen wir heute Tschuess und "seeyou". Ich habe gestern nochmal die Gelegenheit genutzt und bin ins Reef aufgebrochen - erste Taucherfahrungen sammeln und nach Green Turtles Ausschau halten. Wiebke hat stattdessen noch einmal den Regenwald besucht.
Die Rifftour habe ich diesmal mit einem kleinen, etwas aelteren Boot gemacht ("Compass"), damit die Tour mit Tauchgaengen nicht zu kostspielig wird. Und ausserdem wollte ich gerne zu Tauchspots, wo man Turtles sehen kann. Verglichen mit der "Silverswift"-Tour war das schon eine etwas andere Erfahrung und ich wuerde sie all denen empfehlen, die etwas aufs Geld achten wollen und trotzdem bunte Fische, Korallen und evtl. Schildkroeten sehen wollen.
Und die Turtles waren tatsaechlich da. Allerdings fuer den Schnorchler zu tief unten. Wir haben beim Tauchen welche in ca. 5-6m Tiefe gefunden. Und die Dickpanzer unter Wasser treffen zu koennen ist wirklich super. Und scheinbar haben die auch ihren Spass mit den Tauchern - habe ich mir sagen lassen ;-)
Und gleich geht es weiter Richtung Darwin - das Northern Territory erkunden.
Die Rifftour habe ich diesmal mit einem kleinen, etwas aelteren Boot gemacht ("Compass"), damit die Tour mit Tauchgaengen nicht zu kostspielig wird. Und ausserdem wollte ich gerne zu Tauchspots, wo man Turtles sehen kann. Verglichen mit der "Silverswift"-Tour war das schon eine etwas andere Erfahrung und ich wuerde sie all denen empfehlen, die etwas aufs Geld achten wollen und trotzdem bunte Fische, Korallen und evtl. Schildkroeten sehen wollen.
Und gleich geht es weiter Richtung Darwin - das Northern Territory erkunden.
Dienstag, 8. April 2008
Daintree Regenwaldtour
Einige der Dinge, die ich in den letzten Wochen gelernt habe, ist die Bedeutung der Natur. Im Endeffekt muss man aber wohl weniger Angst um die Natur haben, als um uns Menschen - denn die Natur wird sich schon auf irgendeine Art "durchschlagen" oder "zurückschlagen". Sie wird sich verändern. Ob wir uns auch so schnell anpassen können?
Schon in Angkor konnte wir sehen, was der "Wald" mit den menschlichen Bauwerken macht, wenn man ihm ein paar Jahrzehnte Zeit gibt. Das macht die tollen technischen Errungenschaften im Vergleich zur Natur ganz schön klein. Vielleicht braucht man einfach ab und zu ein paar beeindruckende "Erinnerer" wie diese Wälder und Landschaften (über und unter Wasser), um sich seiner eigenen Bedeutung innerhalb dieser Umwelt bewusst zu werden.
Montag, 7. April 2008
Cairns - nix los am Reef...
Interessant finde ich einige der Kunstgalerien. Beeindruckend sind vor allem die Werke im "Aboriginal Art Center" - die Energie in einigen der Bilder oder Skulpturen habe ich bisher kaum in Werken "westlicher" Kuenstler gesehen... leider darf man wegen des Kuenstler-Copyrights keine Fotos der Werke machen (was ich allerdings durchaus verstehe), ich habe aber noch keine Webseite dazu gefunden, um diese Eindruecke ansatzweise "transferieren" zu koennen. Das Foto von der Galerie-Hauswand zeigt nur ansatzweise, was an kuenstlerischer Kraft hinter dieser Wand verborgen liegt.
Die Galerie mit Fotoarbeiten von Peter Lik ist auch einen Galerie-Stopp wert. Hier findet der Besucher ueberwiegend Natur- und Landschaftsaufnahmen, die in den angebotenen Dimensionen auch einen besonderen Wow-Charakter haben.
Heute haben wir allerdings von einem Kuenstler und Gallery-Cafe-Besitzer erfahren, dass die "Wirtschaftskrise" in den USA wohl deutliche Auswirkungen auf die Fernreisen der Amerikaner nach Australien hat (und die machen hier einen hohen Anteil der Touris aus). Die Reise-Stornierung aus den USA ist extrem in die Hoehe gegangen... Er hat seine Galerie um ein Cafe mit Wifi-Zugang erweitert und erprobt ein (fuer hier) neues Konzept, damit er auch Einheimische als Gaeste ansprechen kann. Interessant fuer mich war allerdings auch die Aussage, dass ein WiFi-Gast-Zugang fuer die Cafes in Australien langsam zur Pflicht wird, da immer mehr Gaeste mit ihren Notebooks ins Web wollen (und das nicht unbedingt in den ungemuetlichen Internet-Cafes). Das Web scheint ueberall zu einem wenigstens sekundaer wirkenden Faktor fuer Entscheidungen und Einkaeufe zu werden. Dies schleicht sich wohl langsam ueberall ein. Die Webadresse von Cliffords Artcafe habe ich mir dann auch gleich mal mitgenommen - nicht nur weil seine Bilder insbesondere mit den Farben Gruen und Rot spielen ;-)
Samstag, 5. April 2008
Unterwasserwelt - Great Barrier Reef
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Montag, 31. März 2008
North Stradbroke Island - Urlaub pur
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