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Mittwoch, 11. November 2009

Regengott vs. Sonnengott

Heute hat sich doch tatsächlich überwiegend der Regengott durchgesetzt - Frechheit. Nun habe ich den eher mäßigen Wettervorhersagen schon ganz gut getrotzt und nun kommen mir doch die Jungs von Andreas dazwischen ;-)

Nun gut, so schlimm war das jetzt auch nicht. Es ist immer noch ziemlich warm und außerdem hatte ich heute Vormittag ein nettes, anregendes Gespräch mit einer Dame aus Deutschland, die ähnlich individualreisend unterwegs ist, wie ich - allerdings mit ein paar Wochen mehr an Zeit ausgestattet.

Nachdem dann zum Mittag der Regen anfing, hab ich es mir erstmal mit Jack Johnson in meinem Zimmer gemütlich gemacht und den Blog um den Eintrag zum Kemer Besuch erweitert.

Am Nachmittag bin ich noch etwas durch die Gassen und Straßen geschlendert, hab mir die zentral gelegene "Pasa Moschee" von Innen angeschaut und bin letztendlich am Hafen gelandet, als Sonne und Wolken ein sehr schönes Lichter-Schauspiel über dem Taurusgebirge veranstalteten. Bei Turkish Coffee (wir würden wohl Mokka sagen) und Baklava (einer Spezialität aus Honig, Nüssen und einer Art Blätterteig) konnte ich somit den Nachmittag nett ausklingen lassen.


Was lernen wir wieder daraus? Wenn Sonnengott und Regengott anständig zusammenarbeiten, kommen dabei schöne Naturschauspiele heraus :))

p.s.: ... und ehrlich gesagt, hab ich meine Regenjacke nicht wirklich gebraucht. ; )

Dienstag, 23. Juni 2009

Entdeckungen am Straßenrand

Ein Blick zur Seite und schon kann man sogar in der Stadt schöne Pflanzen entdecken.


Kennt jemand den Namen?

Dienstag, 9. Juni 2009

HOME – zum Weinen schön und zum Heulen erschreckend

Jetzt gibt es kein zurück mehr. Sicherlich hab ich schon vor langer Zeit damit begonnen, über unsere Gesellschaft und die Entwicklungen auf unserem Planeten nachzudenken. Aber auch bei mir hat sich immer wieder die Bequemlichkeit breit gemacht. Gegen Mauern von schrägem Selbstverständnis und gelernter Sozialisation anzurennen ist manchmal anstrengend.


Und jetzt kommt HOME. Kein Naturfilm wie die vielen anderen, die ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. Einer der mich zutiefst bewegt hat. Zum Teil weil Landschaften darin vorkommen, die ich besuchen durfte, teilweise weil die Bilder übermächtig sind oder die Botschaft im Film keinen Zweifel mehr an der Zerstörung lässt - die WIR diesem Planeten zufügen.

Schaut Euch den Film HOME an - im Kino, auf DVD, bei YouTube - zieht Eure Schlüsse!

Englische Version des Films mit deutschen Untertiteln (bei YouTube):
http://www.youtube.com/homeprojectDE

Mittwoch, 20. Mai 2009

Freitag, 1. Mai 2009

Neuentdeckungen am Feiertag

Die Sonne scheint. Raus aus der Wohnung, das ist heute Pflicht, auch wenn der Pollenflug momentan besonders heftig ist.


Schon lange wollte ich mal den Naherholungsmantel von Hamburg erkunden. Möglichst ohne Auto, stattdessen mit ÖPNV an eines der Ziele in der Nähe zu kommen, scheint zwar umständlich zu sein, ist es aber nicht unbedingt - wie wir feststellen.

Mit meinen Eltern, die zu Besuch nach Hamburg gekommen sind, probiere ich die Nachmittagstour zum "Wildpark Schwarze Berge" aus. Das war eine gute Idee. Die Verbindung mit den Bahnen U3 und S3 und dem 340er Bus ist recht gut. Der Bus fährt zwar nur jede Stunde, wenn man es richtig abstimmt, kommt man aber aus Hamburgs Mitte in einer guten Stunde zum Wildpark. Sehr viel schneller ist man mit dem Auto von Winterhude aus auch nicht da.

Der Wildpark ist trotz der vielen Familien, die auf eine ähnliche Idee wie wir gekommen sind, eine tolle Abwechslung. Die Waldumgebung macht einfach Spaß. Und manchmal ist es sogar interessanter, die Interaktion innerhalb der Menschenherden zu beobachten, statt die der Tiere in den Gehegen. Wir sind schon seltsam sozialisierte Wesen ;-)

Freitag, 24. April 2009

Die Macht des Löwenzahns


Freier Tag - Frühlingssonne - Raus.

Die Welt erwacht auch in der City mit Macht aus dem Winterschlaf. Nachdem die Sonne nun wirklich nette Wärme erzeugt, sind auch die vielen Grünflächen in Hamburg von Sonnenhungrigen bevölkert. Der Frühling ist jetzt wirklich da.

Das Wachstum beginnt jedes Jahr wieder von neuem. Somit ist es ja nach einigen Jahren der Beobachtung eigentlich nichts besonderes mehr. Trotzdem ist es immer wieder toll, zu sehen, wo sich die Natur ihre Wege sucht, um mit grüner Power im Großstadt-Dschungel durch die Steine zu kriechen oder diese mit bunten Blütenblättern zu überdecken.

Die Farben bringen wieder Leben in die im Winter scheinbar abgestorbenen Ecken der Städte.

Dass ich mich insbesondere über das viele frische Grün freue, muss ich eigentlich nicht erwähnen, oder.

Dienstag, 10. März 2009

Zeitsprung - 10.03.2008 Tasmanische Wildnis

Hamburg hat derzeit nur viel Wasser von oben zu bieten - jedenfalls in Bezug auf Outdoor-Aktivitäten. Daher gibt es wieder einen kleinen Zeitsprung ins Jahr 2008.


Die tasmanische Wildnis: Wild, weit, beeindruckend schön. So haben wir es empfunden, als wir einen Eindruck von dem Leben auf der kleinen südlichen Schwesterinsel des australischen Kontinents gewinnen durften.

Insbesondere die Zeit am Cradle Mountain und Lake St. Clair waren von wunderbaren Tagestouren durch die Berglandschaft geprägt. Wir konnten Landschaften entdecken, wie sie kein Schulbuch jemals beschreiben kann - vielfältig und beeindruckend. An diesem Fleck der Erde habe ich nachts den schönsten und klarsten Sternenhimmel sehen dürfen, an den ich mich erinnern kann. Allein die Nordlichter auf Island waren noch beeindruckender - für die hab ich mir damals auch nahezu freiwillig die Nase abfrieren lassen ;-).

Die Sonnenaufgänge am Lake St. Clair waren wunderschön und unglaublich ruhig. Ein Ort an dem ich wirklich mal wieder zu mir selbst gefunden habe. Ein Erlebnis, an das ich mich hier im lebhaften Hamburg immer wieder gerne erinnere - und mit temporären Gedankenflügen auch gerne wieder zum Leben erwecke.

Dienstag, 24. Februar 2009

Zeitsprung - 24.02.2008 Blue Mountains

Nachdem ich nun Franks Blogeintrag zu den Blue Mountains gelesen habe, muss ich sagen: Glück gehabt! Damit meine ich allerdings Wiebke und mich. Als wir vor einem Jahr auf der Aussichtplattform vor den "Three Sisters" standen eröffnete sich uns ein unglaublicher Blick über ein Tal, das scheinbar unendlich weit mit Eukalyptus-Bäumen bewachsen ist.

Die paar Tage in den Blue Mountains waren eine absolute Erholung für uns. Nach den Stadterfahrungen im hektischen Bangkok und dem vergleichsweise ruhigen Sydney waren die Naturerfahrungen in den Canjons und Schluchten, bei Wasserfällen und in beindruckend weiten Wäldern ein toller Ausgleich.

Ich musste vor dem Genuss der Landschaften allerdings in der "No. 14" zunächst eine der kältesten Nächte, an die ich mich erinnern kann, durchstehen. Wir hatten kurzfristig gebucht und zum Glück noch ein Zimmer in diesem kleinen, wirklich schönen Hostel bekommen. Das Zimmer für die erste Nacht lag aber leider zur kühlen Hangseite des Hauses und wollte einfach nicht richtig warm werden. Warum ausgerechnet Wiebke in der Nacht schlafen konnte, während ich mich überwiegend vor dem Kamin des Hostels aufgehalten habe, ist mir immer noch ein Rätsel. Denn: "So kalt war es noch nie!" – obwohl tagsüber Temperaturen um die 20° C herrschten. Die anschließenden Nächte haben wir zum Glück ein wärmeres Zimmer in der oberen Etage der "No. 14" bewohnen dürfen, das tagsüber von der Sonne aufgewärmt wurde. Von da an war es nur noch Klasse in den "Blue Mountains".


Mehr Foto-Eindrücke aus den Blue Mountains in meinem flickr-Fotoalbum.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Weißes Münsterland

Die schönsten Begleiterscheinungen des Reisens sind die Eindrücke, die man scheinbar beiläufig wahrnehmen und mitnehmen kann.

Bei meinen frühmorgentlichen Fahrten mit der Bahn von Hamburg nach Düsseldorf gehört dazu im Winter insbesondere der Sonnenaufgang. Heute startete die Sonne ihre Runde für mich im Münsterland und offenbart Meter um Meter eine Raureif bedeckte Winterlandschaft. Die Kälte der Nacht verwandelte die Natur für einige Stunden in ein Landschaft, die aus einer alten Märchenerzählung stammen kann. So macht das Vorbeifliegen an Wälder, Wiesen, Äckern und Flüssen noch mehr Spaß. Als läge eine schöne, friedliche Verzauberung über diesen Orten.

Freitag, 27. Juni 2008

North Shore

Diesmal waren die zwei Stunden mit "TheBus" zum "North Shore" wirklich lang. Leider war die Fahrt in den Norden der Insel landschaftlich nicht ganz so spannend und die Fenster der Busse laden nicht immer zum Herausschauen ein - weil auch hier daemliche Vandalen die Busse verschanden.

Die Straende an der Nordkueste sind allerdings wirklich schoen und ziemlich leer. Im Sommer ist es hier aber weniger spannend, da die grossen Wellen nicht da sind und somit auch keine Surfer. Daher kann ich nur jedem empfehlen, der von Waikiki aus in den Norden will, mit dem Auto oder mit einer Coach-Tour dorthin zu fahren. Der oeffentliche Bus ist definitiv nicht die erste Wahl...

Samstag, 21. Juni 2008

Wandern im Krater - Diamond Head

Heute waren wir mal wieder etwas wandern - nur am Strand rumliegen geht doch nicht ;)

Der "Diamond Head Crater" ist von Waikiki aus gut zu erreichen und der Weg zur Spitze einer alten Militaeranlage am Kraterrand ist die ca. 45 min. "Aufstieg" echt wert. Von dort gibt es eine tolle Sicht auf die Kueste und auf Honolulu.

Freitag, 13. Juni 2008

Letzte Tage in Neuseeland

Nun sind wir nur noch sehr kurze Zeit hier, denn am Samstag geht es weiter nach Hawaii. Die Fahrt zurueck nach "Christchurch" hat uns entsprechend ein wenig die Wehmut geplagt.

Der Himmel hat das sehr gut wiedergegeben und uns mit einigen beeindruckenden Wolkenformationen begleitet. Eine davon sah eher nach einer bevorstehenden "Traktorstrahl-Aktion" einer riesigen fliegenden Untertasse aus. Dem sind wir allerdings entkommen :-)

Morgen frueh geht es nun ueber "Auckland" weiter nach "Honolulu", wo wir Zeitreisenden dann am Freitag (also einen Tag vor dem Abflug) landen. Irgendwie witzig sich vorzustellen, in der Zeit zurueckzureisen...

Mittwoch, 11. Juni 2008

Lake Tekapo und Mount John

Zunaechst war ich etwas enttaeuscht von unserer neuen Station am Lake Tekapo. Ein netter See, ein netter Miniort, aber irgendwie kaum mit "Mt. Cook" zu vergleichen. Nach dem heutigen Walk zur Spitze des Mount John >Hej Yoyo, da hat man doch tatsaechlich einen Berg nach Dir benannt ;)<, der zunaechst meilenweit durch eher eintoenigen Nadelwald und ohne besondere Aussicht immer nur bergauf ging, bin ich doch wieder versoehnt.

Eine wirklich tolle Aussicht ueber die weite, Gletscher geformte Ebene in der sich der "Lake Tekapo" befindet. Und zusaetzlich ein wirklich empfehlenswertes Cafe mit ebenfalls toller Aussicht, betrieben vom "Earth & Sky Observatory", das dort oben einige Himmels- und Erdbeobachtungsanlagen stehen hat.
Dieser Ort eignet sich sehr gut zum Ausruhen und Gedanken schweifen lassen...

Montag, 9. Juni 2008

Ruhe am Mount Cook

Nach der Küste wieder zurück in die "Southern Alps". Die Route zum "Mount Cook" war landschaftlich klasse und weitaus weniger kurvig als ich dachte. Der Ort "Mt. Cook" liegt nämlich versteckt am Rand einer weiten Ebene, nicht hoch in den Bergen. Anders als gedacht, ist dies auch kein wirklicher Skiort - aber Heliskiing auf dem Gletscher mit tollem Tiefschnee ist hier möglich. Da meine Erfahrungen mit Tiefschnee noch immer eher dünn und mit unangenehmen Erinnerungen an Skiverluste verbunden sind, ist das aber nix für mich. Also kein Skifahren in Neuseeland. Nun ja, ich hab davon gehört, dass es auch in Europa ein paar nette Skigebiete gibt ;))

Der Ausflug zum höchsten Berg Neuseelands hat sich trotzdem gelohnt. Es war echt schön hier. Und aufgrund der Jahreszeit war es auch sehr ruhig. Das winterliche Wetter lockt eben doch nicht so viele Wanderer. Die Wanderwege, die wir genutzt haben waren zum Teil schon ziemlich eisig und glatt. Aber dafür ist alles etwas beschaulicher. Eigentlich ein Ort zum länger verweilen oder zum wiederbereisen...

Sonntag, 8. Juni 2008

Goldfieber-Zeitreise

Einige Regionen der Westkueste und der "Southern Alps" wurden Ende des 19. Jahrhunderts u.a. durch die ersten Gastarbeiter aus China besiedelt, die hier ihr finanzielles "Glueck" finden wollten. Viele von ihnen lebten in sehr kleinen aermlichen Huetten und wurden eher wie Menschen zweiter Klasse behandelt...

Fuer mich war die Exkursion in die Zeit des Goldgraeber-Booms mit neuen Einsichten in Bezug auf die Behandlung anderer Voelker durch die so "weit entwickelten" und "gottesfuerchtigen" Europaeer verbunden. Vielleicht hat sich in den letzten hundert Jahren daran noch garnicht so viel geaendert.

Samstag, 7. Juni 2008

Zurueck in den Bergen

Heute ging es von der Suedkueste wieder ab in die Berge. Der Sturm von gestern Nacht hat scheinbar neuen Schnee in die Southern Alps gebracht. Vielleicht wird es ja doch noch etwas mit Skifahren in Neuseeland.

Von Queenstown starten wir morgen zum Mt. Cook.

Freitag, 6. Juni 2008

Slope Point - suedlicher gehts nun nicht mehr

Der südlichste Fleck von Neuseelands Südinsel - nur auf "Stewart Island" kann man in NZ dem Südpol näher kommen. Hier hat man den Eindruck, der Wind will einen auch garnicht von der Insel lassen. Kein Ort, um länger dort zu verweilen. Mir tun die Schafe ein wenig leid, die hier normalerweise weiden. Der Weg zum "Slope Point" geht nämlich mitten über Weideland. Den vielen Haufen nach zu urteilen, sind hier einige Wolltiere unterwegs - aber vielleicht durften sie mal zum Aufwärmen rein.

Wir haben uns auch bald wieder aufgemacht, sind noch weiter durch die "Catlins" bis "Kaka Point" gekommen und haben in dem kleinen Küstenort Unterschlupf für die stürmische Nacht gefunden.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Milford Sound - Fiordland

Ein perfekter Tag mit Tour zum und am Milford Sound :-)))

Die Strecke zum Milford Sound gehört nicht grundlos zu den schönsten Autotouren der Welt.

Es macht etwas nachdenklich, dass die Straße scheinbar nur aufgrund der tollen Natureindrücke existiert - damit Touristen, wie wir, an diesen teilhaben können. Aufgrund unserer mangelnden Trekking-Erfahrung wäre die Strecke zum Sound quer durch die Berge für uns zu Fuss allerdings viel zu gefährlich gewesen. In diesem Fall muss ich wohl sagen: Es ist tatsächlich beeindruckend schön durch die Täler und an den Bergen vorbei zu diesem wunderbaren Fjord fahren zu können. Gerade hier wurde ich mal wieder daran erinnert, warum wir als moderne Menschen nicht nur Städte, Gewerbegebiete und Nutzland brauchen - sondern insbesondere viel Natur.