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Dienstag, 20. Januar 2009

Zeitsprung - 20.01.2008 in Kambodscha

Genau vor einem Jahr haben wir Siem Reap und Angkor verlassen und sind nach einer abenteuerlichen Fahrt in Ayutthaya gelandet.

Die Eindrücke von der zuvorkommenden Freundlichkeit bei der Busbuchung durch das Hotel-Personal in Siem Reap und die damit verbundenen Abzocke, die wir dann während der anstrengenden Fahrt im überfüllten Kleinbus realisiert haben, sitzen noch tief. Der Zubringerbus zum Busbahnhof, entpuppte sich als Bus zur 6,5 Stunden entfernten Grenze. Der versprochene First-Class-Bus war alles andere als erstklassig: klein, unbequem, überfüllt, altersschwach und verhältnismäßig stark überteuert. Unser Glück, dass wir damit überhaupt bis zur Grenze gekommen sind.

Die Geschichte wird mir vermutlich auch beim nächsten (Asien-) Urlaub in Erinnerung sein und dann werde ich den Bus lieber wieder direkt am Busterminal buchen - so wie wir es in Thailand auch immer gemacht haben.

Mittelsmännern, die einem etwas versprechen, muss man vertrauen können. Anderenfalls taugen sie nichts. Das gilt hier und in aller Welt sehr offensichtlich auch für Banken, Finanzdienstleister, Politiker und einige mehr.

Man sieht sich immer zweimal!

Mehr Foto-Eindrücke von Angkor, Siem Reap und dem Kambodscha Grenz-Highway in meinem flickr-Fotoalbum.

Samstag, 19. Januar 2008

Angkor - Tempel Ruhe und asiatische Touristenjagd

Tomb Raider Feeling - das kam manchmal schon ein klein wenig auf. Die beeindruckenden Kulissen der Tempel und Palastanlagen von Angkor lassen einen schon das ein oder andere Mal in eine vergangene Epoche eintauchen. Trotz reichlich Dschungel um die Tempel bleibt das richtige Abenteurer-Feeling allerdings aus. Dieses Weltkulturerbe wird dafuer einfach von zu vielen Reisenden besucht. Strassen wurden ausgebaut und ohne Fahrrad, TukTuk, Auto oder Bus ist man bei den Strecken, die zwischen den Tempeln zurueck gelegt werden muessen schnell aufgeschmissen (wir haben uns auch von der Nutzung eines Tages-TukTuks mit Kim als persoenlichem Fahrer ueberzeugen lassen).

Der technische Fortschritt hat auch diese Kulturstaetten laengst erreicht. Zum Glueck hatte ich wenig Vorstellungen von dem, was uns in Angkor erwarten wuerde - nur ein paar Geschichten zu dem touristischen Wahnsinn schon in meinem Kopf - daher war ich eher positiv ueberrascht, dass man an den mehr oder weniger rekonstruierten oder restaurierten Bauten auch seine Ruhe haben konnte. Natuerlich nur, wenn man sich ein wenig entgegen dem Besucherstrom ausrichtet und etwas abgelegenere Orte auskundschaftet.

Wirklich nervig war eigentlich nur die asiatische Touristenjagd der sehr aufdringlichen, sehr jungen Verkaeufer(innen), die uns wie Moskitos umschwaermten sobald wir die Bannmeile um die jeweilige Tempelanlagen verlassen hatten. Auch hier haben wir wieder einiges ueber uns und die Welt der touristischen Highlights in Asien gelernt...

Nach drei Tagen Besichtigungstouren in Angkor haben wir erstmal von den historischen Steinen Abstand genommen und nun noch einen Tag zum Relaxen in Siem Reap gegoennt. Statt sofort wieder nach Thailand zurueckzukehren, nutzen wir die Zeit fuer Eindruecke in Siem Reap (von hier startet man gewoehnlich zu den Touren in das Gebiet von Angkor). Fuer mich kann ich aus den bisherigen Erfahrungen sagen, dass ich gerne irgendwann nochmal nach Kambodscha reisen werde und auch Angkor gerne ein zweites Mal besuchen werde.

Trotzdem haben wir unseren sehr europaeisch anmutenden Kaffee heute morgen sehr genossen ;-)