Posts mit dem Label Elefanten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Elefanten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. April 2009

Elefantenjagd in Kopenhagen

Heute ging es wieder zurück nach Hamburg. Vorher jedoch hatte ich noch einige schöne Erlebnisse.

Wie schon in den letzten Tagen, war ich früh wach und konnte somit zeitig auschecken. Nachdem mein Gepäck in einem Schließfach im Bahnhof verstaut war, hab ich mich auf die Suche nach Frühstück und Elefanten gemacht. Auf einer Stadtkarte im Zoo hatte ich ein paar Einträge mit Stellen gesehen, an denen Elefanten als Verzierungen an Gebäuden oder in Sammlungen vorkommen sollen. Da ich ein Foto von der Karte gemacht hatte, wollte ich einige der Orte besuchen. Vor der Öffnung des "Dansk Design Centers", das ich noch besuchen wollte, hatte ich jetzt noch viel Zeit. Meine ersten Stationen waren vermutlich die Orte von Sammlungen in Museen, die noch nicht geöffnet hatten. So genau war die Karte dann doch nicht, aber wo eine Markierung auf dem Stadtplan war, fand ich eine Kunst- oder Historiensammlung. Dummerweise hatte ich vergessen, die Legende der Karte, mit weiteren Beschreibungen, ebenfalls aufzunehmen. Die Jagd nach den Elefanten von Kopenhagen war scheinbar gescheitert.

Also habe ich mich nun auf dem Rathausmarkt einem kleinen Frühstück gewidmet und bin gestärkt ins "Dansk Design Center" spaziert. Auf dem kurzen Weg dorthin konnte ich, auf der Rückseite des Rathauses, tatsächlich noch zwei Torwächter mit Stosszähnen entdecken - allerdings in Form von Walrössern :-)

Das Design Museum hatte eine Sonderausstellung zum Thema "Licht" zu bieten. Darin nicht nur gute Beiträge zur innovativem Nutzung von Energie und Licht, sondern auch ein paar schöne Einsichten zur unterschiedlichen Wahrnehmung von Farben unter verschiedenen Lichtbedingungen. Alles nichts gänzlich neues für mich, aber mit gutem Erinnererfaktor. Insbesondere was die Bedeutung von Licht und Schatten betrifft.

Im Museum habe ich dann noch nach den Elefantenstatuen gefragt und auch einen guten Tipp bekommem - die Carlsberg Brauerei. Dort wurde die alte Durchfahrt zur Brauerei mit vier nahezu lebensgroßen, steinernen Elefanten gestützt. Nach einem kurzen Tageslicht-Fotorundgang im Tivoli ging es nochmal auf die Großwildjagd und ich bin mit einem City Bike zur Brauerei gestrampelt. Die Elefanten, die ich auch auf einem Foto im Zoo gesehen hatte, waren tatsächlich die an der Brauerei. Fragen hilft - auch bei der Suche nach versteckten Elefanten in europäischen Hauptstädten.


Der Ausflug hatte für mich wieder einige neue Ansichten parat und war dank des tollen Wetters, der vielen schönen Parks und ruhigen Plätze in Kopenhagen letztlich überraschend erholsam.

Dienstag, 28. April 2009

Schneller Wolkenzug

Die Sonne erkämpft sich wieder mehr Raum am Himmel und vertreibt einige Wolken. Da merke ich, wie schnell sich das Wetter ändern kann - sollte ich aus Hamburg ja eigentlich kennen.

Die 24-Stunden Copenhagen Card habe ich im Bahnhof schnell bekommen und ab 12 Uhr ging es dann mit dem Bus los nach Frederiksberg. Natürlich erstmal wieder zu einem Park - dem Schlosspark von Frederiksberg. Hier bin ich dank meiner CPH Card gleich beim Zoo hängen geblieben (der einen Teil des Parkgeländes einnimmt). 2008 ist hier ein neues Elefantenhaus entstanden, mit mehr Platz für die liebenswerten Dickhäuter und einem neuen Ausstellungskonzept, als begleitende Wissensvermittlung. Das war Grund genug, den kostenlosen Eintritt mit meiner Copenhagen Card zu nutzen. Im modernen Elefantenhaus hab ich noch einiges über die netten Riesen gelernt. Demnächst besorg ich mir auch noch ein Was-ist-was Buch über Elefanten, wenn es das gibt.

Das Wetter hat sich immer mehr verbessert, daher hab ich die Museen wieder bei den Optionen für die Tagesgestaltung ausgelistet.


Stattdessen war ich neugierig auf die letzten Ruhestätten der Dänen. Das nächste Ziel war also der "Vestre Cemetery". Diesen hab ich durch den Park "Søndermarken" und den Stadtteil "Valby" gut zu Fuss erreicht. Der Friedhof war schön ruhig und gut geeignet zum sinnieren. Aus deutscher Sicht kann man ihn aber als weniger spektakulär bezeichnen, ähnlich wie norddeutsch protestantische Friedhöfe - sehr schlicht gehalten.

Auf einem kleinen Umweg mit S-Bahn und Metro hab ich mich nun von Norden wieder dem "Frederiksberg Have" genähert. Am "Centret", einem modernen Einkaufcenter (wie es mittlerweile auch überall auf der Welt stehen könnte) hab ich einen kurzen Halt zur Nahrungsaufnahme gemacht und etwas Thai Food und Ben & Jerry's genossen. Dann habe ich das immer bessere Wetter wieder im Park verbracht.

Witziger Weise haben alle von mir bisher besuchten Parks ihren ganz eigenen Charakter. Im "Frederiksberg Have" konnte ich Kraniche beobachten und habe einen witzigen Schnullerbaum entdeckt - was bei den vielen Kinderwagen schiebenden jungen Eltern gut ins Bild passte. An den Baum hängen die kleinen Kinder ihre Schnuller, wenn sie die nicht mehr "brauchen" - an welche Fee die dann gehen und was die Kinder dafür erwartet, hab ich aber leider noch nicht erfahren.

Meine Tour zurück zum Hostel habe ich über den Stadtteil "Vesterbro" gemacht, der sehr multikulturell geprägt erscheint und seinen Ursprung als traditionelles "Arbeiterviertel" nicht vollends zu Gunsten von Cafés und Cocktail Bars verleugnet. Hier gibt es ein paar nette alternative Ecken.

Zum Sonnenuntergang hab ich mich noch mit dem Bus zum Meer begeben und bin über den Flughafen per Regiomalbahn zurück in die Innenstadt. Mit tausenden von Blumen, Lichtern und Hinguckern habe ich den Tag im Tivoli ausklingen lassen.

Das war viel neues, schönes und interessantes von Kopenhagen an diesem Tag. Und außerdem noch bei unerwartet tollem Sonnenschein.

Dienstag, 29. Januar 2008

Chiang Mai - Rose des Nordens

Nach ein paar Tagen hier im Norden bleibt unser erster Eindruck zum Glueck erhalten. Besonders die Altstadt bietet viel mehr Ruhe als wir es bisher von thailaendischen Staedten kennengelernt haben. Eine Unterkunftsempfehlung ist das "Seven Suns" - fuer 700 Baht konnten wir uns hier nett zurueckziehen (Minibar, Sat-TV und Restroom sind inkl.). Dagegen bleibt unser zweites Guesthouse ("Green Tulip Guesthouse"), in das wir wegen vorlaeufigem Zimmermangels im "Seven Suns" umziehen (wir waren ja ohne Reservierung angereist), etwas hinter unseren Erwartungen zurueck. Es ist dafuer aber ziemlich guenstig - da muss man wohl deutliche Abstriche beim Komfort hinnehmen - fuer Budget-Reisende mit Ohropax ist es trotzdem eine Empfehlung, da es definitiv zu den saubersten Guesthouses gehoert, in denen wir bisher waren.

Das "Coffee Lovers" ist zu unser stetigen Anlaufstelle geworden, wenn wir morgens nett und lecker Fruehstuecken wollen oder uns bei einem Kaffee, Lassi oder Shake etwas ausruhen moechten. Dieses Cafe haette ich sehr gerne bei uns in Hamburg direkt um die Ecke, samt der freundlichen Chefin und ihrem Team!

In den Tagen hier haben wir alles etwas ruhiger angehen lassen, sind in einige Tempel gegangen, an denen wir vorbeigeschlendert sind und haben uns eher nur zu Fuss bewegt. Sind durch Zufall mit einem jungen Moench ins Gespraech gekommen und zu frueher Stunde auf dem Sunday-Nightmarket gelandet. Dort hab ich neben einem Paar kleiner Holz-Elefanten auch eine Thailaendische Tonfloete erstanden, auf der ich jetzt noch lernen muss asiatische Melodien zu spielen.

Einen Nachmittag haben wir im Stadtpark (ziemlich klein fuer hamburger Verhaeltnisse) entspannt. Praktischer Weise kann man hier einfach Liegematten fuer 10 Baht leihen, da lohnt es sich nicht eigene Decken mitzunehmen.

Heute ging es dafuer mit dem Minibus (ein umgebauter Pickup) in die Berge zum Kloster Doi Suthep, dem Winterpalast des Koenigs und einem "etwas" touristisch erschlossenen Bergdorf. Eine kleine Tour fuer ca. 4 Stunden, die fuer Abwechslung gesorgt hat.

Ab morgen wollen wir in ein Hotel am "Green Lake" umziehen, um uns mal wieder etwas Luxus mit Spa, Massagen und Entspannung zu goennen.

Samstag, 12. Januar 2008

Koh Chang 2 - die Insel der Elefanten

"Chasing Cars" von Snow Patrol wird gerade vom DJ der Strandbar gespielt an der wir sitzen. Seit einigen Monaten einer meiner Lieblingssongs. Dabei kann man hier wirklich besonders gut rumliegen und sinnieren. Die Ruhe der Insel der Elefanten (Übersetzung von "Koh Chang") bringt einen zwangsläufig zum Nachdenken und Grübeln über diese Reise und ihre Etappen - und über das Leben zuhause, das vermutlich ganz normal weitergeht.

Schön ist, dass ich derzeit viel Zeit dafür habe, mir einige Stücke auf meinem IPod mal wieder oder etwas genauer anzuhören. Vielleicht schult das auch mein Englisch noch etwas. Die letzten Tage sind alte Supertramp Songs oben auf der Liste und zwischendurch immer mal meine eigenen Songs, die alle noch feingeschliffen werden müssen. Jacks Mood braucht unbedingt noch einen Text, und der Song passt irgendwie hierher - auch wenn ich bei seiner Entstehung eher an Australien oder Hawaii gedacht habe.

Eigentlich wollte ich mir in Bangkok noch eine Reisegitarre zulegen, dafür sind wir extra in eine Straße mit vielen Instrumentenhändlern gelaufen. Die angebotenen Modelle haben mich dann aber nicht so recht überzeugt und nun muss ich mich doch mit meiner Gitarrensimulation auf der NDS begnügen - was aber verständlicher Weise nicht das Gleiche wie eine echte Gitarre ist ... man denke mal daran, damit am Strand zu sitzen, nun ja - dafür war das Ding schön kompakt fürs Reisegepäck.

Somit hör ich einfach schöne Songs von Leuten, die das schon hinbekommen haben, was ich auch gerne irgendwann schaffen möchte - Eindrücke und Gefühle eindrucksvoll in Musik umsetzen.

Neue Eindrücke sammeln und alte verarbeiten kann ich auf dieser Reise hoffentlich genug - und am Montag geht es in Richtung Angkor weiter :-)