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Sonntag, 10. Februar 2008

Bangkok - Chinatown

Nachdem unser erster Versuch mit "Chinatown" etwas ins Wasser gefallen ist bzw. durch Sturzbach artige Regenfälle abgebrochen wurde, haben wir es nochmal versucht und trotz chinesischem Neujahr einige Eindrücke des chinesischen Viertels mitnehmen können.

Dabei haben wir allerdings wieder gelernt, dass die "hilfsbereiten" Thailänder sehr flexibel mit der Wahrheit umgehen. Uns wurde von einigen "Abschleppern" erzählt, dass zum "Chinese New Year" alle Geschäfte in Chinatown dicht wären und wir doch lieber woanders hin-"fahren" sollten. Gelogen! Es war dort jedenfalls genug los, um eine Menge Eindrücke mitzunehmen.

Freitag, 8. Februar 2008

Und wieder Bangkok

Nachtzug Chiang Mai - Bangkok, das ist meine Empfehlung, wenn man diese Strecke nicht fliegen will (so wie wir). Für ca. 1300 Baht (ca. 30 Euro) bekommt man ein Bett im Schlafwagen, in dem man auch tatsächlich schlafen kann.

Verhältnismäßig ausgeruht sind wir dann auch in Bangkok angekommen, allerdings mit ca. einer Stunde Verspätung gegen 7:30 Uhr. Der Kaffee in einem Bahnhofscafe tat schon ziemlich gut.

Wenn wir allerdings gewußt hätten, welche Zimmersuche uns bevorsteht, hätten wir sicherlich ein kräftigeres Frühstück zu uns genommen. Nach zwei Stunden Herumirren, "No free" hören und schäbige 200 Baht-Zimmer dankend ablehnen, haben wir uns entschieden doch etwas teurer einzukehren. Wobei sich das teuer auch sehr im Rahmen hält - 2000 Baht für ein Hotelzimmer im "Pinnacle", das sicherlich schon bessere Tage gesehen hat, aber einen tollen Ausblick auf die moderne Skyline von Bangkok bot und zudem das bisher beste Hotelfrühstück enthalten hat. Die Entscheidung für das teuerer Zimmer, wurde für mich damit belohnt, dass ich mal wieder richtig durchgeschlafen habe (das war bei der Menge an Eindrücken in letzter Zeit eher selten) - das ist auch einiges wert.

Trotzdem haben wir nochmal das Hotel gewechselt, da das Pinnacle uns nur für eine Nacht die Unterkunft anbieten konnte. Nun sind wir mit etwas Glück eine kleine Suite im "Sathorn Inn" gelandet. Dieses Hotel hat scheinbar auch schon seine goldene Zeit hinter sich hat aber ein sehr freundliches Hotel-Team und freundliche Preise. Ausserdem liegt es fuer unsere geplanten Touren (Chinatown, Grand Palace, JJ Market, Sukumvit) ideal in der Nähe einer Skytrain-Station...

Und das haben wir schon super ausnutzen können.

Mehr gibt es wieder beim nächsten Mal. :-)

Sonntag, 6. Januar 2008

Bangkok Nachtrag - Transport und Verkehr

Transport und Verkehr spielt in Bangkok eine große Rolle. Häufig geht es dabei um die Wahl des passenden Transportmittels. Wir haben ein paar ausprobiert - Taxi, TukTuk, Boot, Skytrain und nicht zuletzt die eigenen Füße. Mal von "per pedes" abgesehen ist der Skytrain sicherlich die sympatischste Art in Bangkok voran zu kommen, knapp gefolgt vom Wasserverkehr. Dummerweise sind die Strecken und somit die Abfahrts- und Zielorte sehr limitiert. Auch wenn es einige Flüsse und Kanäle gibt, die von verschiedenen Booten befahren werden eignet sich der Bootsverkehr selten für Kreuz-und-Quer-Touren auf die spontane Art. Die Skytrain-Trassen werden zwar derzeit ausgebaut, aber noch ist der Skytrain auf den inneren, wohlhabenderen Bereich der Stadt beschränkt.

Es geht häufig kein Weg an den Taxis, TukTuks oder der Nutzung eines Busses vorbei. Zum Busverkehr hab ich noch keine Erfahrungen gemacht. Dafür konnten wir einige mehr oder weniger erfreuliche Erfahrungen mit den flexiblen Drei- oder Vierrädern machen. Zunächst muss einem klar sein, dass man als Ausländer immer Gefahr läuft einen höheren Preis für den Transport zu zahlen als die Einheimischen, hier ist Verhandlungsgeschick und Abschätzung der eigenen Situation gefragt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Einstiegspreise der Verhandlungen für Fahrten morgens oder mittags deutlich günstiger sein können, als für die gleiche Strecke zu späterer Stunde zurück - wieso das so ist kann ja mal spekuliert werden ;). Bei den Taxis mit funktonierenden Taxametern hilft hier die Nutzung desselbigen - einige Taxifahrer handeln den Preis, wie alle TukTuk fahrenden Kollegen, lieber mit den Touristen aus. - In den meisten Fällen geschieht dies wahrscheinlich nicht zu Gunsten der fremdländischen Gäste - aber die haben wohl eh weit mehr Geld zum verschleudern. Zumal es sich bei den Fahrkosten von 50, 100 , 200 Baht um Beträge von ein paar Euro handelt - so günstig wird man bei uns nicht chauffiert. Aber dafür bekommt man allerdings auch nicht zwingend die Körperpflege eines Fahrers mit - ein Genuss, auf den man wirklich gerne verzichtet. Kultursckock?!

An den Verkehr in Bangkok muss man sich erst gewöhnen. Das ist in ein paar Tagen noch nicht drin. Und das liegt nicht nur am Linksverkehr.

Citylife in Asien

Wir sind zur Zeit schon ziemlich hin und her gerissen mit unseren Eindruecken von Bangkok. Nettes Klima, spannende neue Erfahrungen und ruhige, farbenfrohe Tempelanlagen stehen Laerm, Verschmutzung und sehr seltsamen Angewohnheiten (aus europaeischer Sicht) gegenueber. Momentan ueberwiegt bei uns beiden der Fluchtinstinkt. Raus aus der City...

Verwoehnte Reisende

Elton hat noch nicht gemeckert, dem geht es gut. Und wie man sehen kann, freut er sich zwischendurch ueber frische Luft (hier im Garten des Jim Thompson Houses).

Wir meckern auch nur wenig ;-) aber dieses Internet-Cafe ist leicht gewoehnungsbeduertig...

Ich hab jetzt ein paar Bilder hochladen und sichern koennen. Die aktuellsten Eindruecke gibt es immer bei flickr (einfach auf die Diashow am rechten Rand klicken).

Spaeter schreib ich nochmal mehr. Jetzt brauch ich erstmal ein Swensens Eis...

Mittwoch, 2. Januar 2008

Happy New Year Bangkok

Silvester ueber den Wolken und kaum einer hat es gemerkt. Wir haben einfach zweimal auf das neue Jahr angestossen - zuerst um 0:00 Uhr thailaendischer Zeit, dann sechs Stunden spaeter auf das deutsche neue Jahr.

Erstmal nur ein kurzer Eindruck. Thailand und Bangkok empfangen uns freundlich und die Fahrt per Airport-Express zum Guesthouse klappt super und ist echt guenstig. Am Happy House Guesthouse angekommen klappt auch alles mit dem Zimmer wir erhofft. Das ist klein, sauber und freundlich - und fast unschlagbar guenstig, mit 510 Baht (ca. 10Euro) fuer das Doppelzimmer.

Nun ist hier schon der Abend des zweiten Tages um, Wiebke kaempft noch etwas mit dem kleinen Kulturschock - an den kann ich mich nun auch wieder sehr gut erinnern, als ich aehnliche Erfahrungen vor vielen Jahren bei meiner Indonesien-Reise gemacht habe - ich kaempfe dagegen eher mit Jetlag-Symptomen. Aber vielleicht klappt das Schlafen ja diese Nacht anstaendig.

Die uebrigen Eindruecke gibt es beim naechsten Eintrag. Leider will sich die Technik meiner Kamera nicht so recht mit der technik des Internet-Cafes vestehen. Das Problem muss ich erstmal loesen. Wiebkes S3 kommuniziert problemlos und daher gibt es in Wiebkes Blog schon was zu sehen.

Ich sag erstmal "Frohes Neues Jahr" und bis bald... :-)