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Freitag, 13. November 2009

Montag, 9. November 2009

Mit Händen und Füssen nach Perge

Also, das Busnetz hier hab ich noch immer nicht verstanden. Aber dafür, dass viele der Busse, die in Nachbarorte oder zu weiter entfernten Zielen fahren vom Busbahnhof (Otogar) abfahren. Der liegt aber leider am Rand der Stadt.

Zunächst musste ich mich mit Händen und Füssen (oder etwas hilflosen Versuchen mit der türkischen Sprache) von Dolmus zu Dolmus fragen, bis ich einen Fahrer gefunden hatte, der mich in seinen Kleinbus reingewunken hat - und tatsächlich bis zum Otogar brachte. Ohne den Hinweis des Fahrers, dass nun die Haltestelle "Otogar" kommt, wäre ich jedoch irgendwann im wenig attraktiven Vorstadtgürtel von Antalya gelandet.

Vom Otogar ging es auf ähnliche Weise nach Perge (bzw. Aksu), welches ca. 20 km außerhalb von Antalya liegt. Für den Weg bis Aksu brauchte der Dolmus ca. 45 min. Die 2 km zu der Ausgrabungsstätte von Perge bin ich dann wieder gelaufen.

Die zahlreichen historischen Steine von Perge haben, bei strahlendem Sonnenschein, meine Aufmerksamkeit bis in den Nachmittag gebunden. Vor nahezu 5000 Jahren sollen hier die ersten Siedlungen entstanden sein. Die verschiedenen Teile der Stadt, die in unterschiedlichen Epochen entstanden sind, werden nun nach und nach zusammengefügt. Es macht auf mich den Anschein, dass an diesem Ort noch viel Restauratoren-Arbeit erforderlich ist, bis noch mehr Gebäude in Ansätzen in Form gebracht sind. Genug zu sehen, war trotzdem. Insbesondere das Stadion, die Hauptstraße der Stadt und die Agora hatte es mir angetan. Der Ausflug hat sich echt gelohnt.

Zurück nach Antalya bin ich dann, dank der Hilfe eines weiteren Dolmus-Fahrers, wieder recht zügig gekommen.

Das war ein schöner Tagesausflug auf eigene Faust :-)

Freitag, 13. Juni 2008

Letzte Tage in Neuseeland

Nun sind wir nur noch sehr kurze Zeit hier, denn am Samstag geht es weiter nach Hawaii. Die Fahrt zurueck nach "Christchurch" hat uns entsprechend ein wenig die Wehmut geplagt.

Der Himmel hat das sehr gut wiedergegeben und uns mit einigen beeindruckenden Wolkenformationen begleitet. Eine davon sah eher nach einer bevorstehenden "Traktorstrahl-Aktion" einer riesigen fliegenden Untertasse aus. Dem sind wir allerdings entkommen :-)

Morgen frueh geht es nun ueber "Auckland" weiter nach "Honolulu", wo wir Zeitreisenden dann am Freitag (also einen Tag vor dem Abflug) landen. Irgendwie witzig sich vorzustellen, in der Zeit zurueckzureisen...

Mittwoch, 4. Juni 2008

Milford Sound - Fiordland

Ein perfekter Tag mit Tour zum und am Milford Sound :-)))

Die Strecke zum Milford Sound gehört nicht grundlos zu den schönsten Autotouren der Welt.

Es macht etwas nachdenklich, dass die Straße scheinbar nur aufgrund der tollen Natureindrücke existiert - damit Touristen, wie wir, an diesen teilhaben können. Aufgrund unserer mangelnden Trekking-Erfahrung wäre die Strecke zum Sound quer durch die Berge für uns zu Fuss allerdings viel zu gefährlich gewesen. In diesem Fall muss ich wohl sagen: Es ist tatsächlich beeindruckend schön durch die Täler und an den Bergen vorbei zu diesem wunderbaren Fjord fahren zu können. Gerade hier wurde ich mal wieder daran erinnert, warum wir als moderne Menschen nicht nur Städte, Gewerbegebiete und Nutzland brauchen - sondern insbesondere viel Natur.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Trennung von der "ollen Moehre"

Nun ist die "olle Moehre" wieder weg und bekommt hoffentlich ihre verdiente Inspektion. Ich muss schon sagen, etwas wehmuetig ist mir schon, wenn ich an die "Moehre" denke. Schliesslich hat uns der "EZY Cruiza" 28 Tage gut und sicher quer durch die Nordinsel und im Sueden bis Christchurch gebracht. Und das Reisen im Camper hat unerwarteter Weise sogar richtig Spass gemacht. Die letzten Naechte waren allerdings schon so kuehl, dass es nun sinnvoll erscheint, lieber auf stationaere Unterkuenfte auszuweichen. Also werden wir den Rest des Neuseeland Aufenthalts wieder auf Uebernachtungen in Hostels und Hotels zurueckgreifen.


Die letzten Tage, seitdem wir Wellington verlassen haben und mit dem "InterIslander" auf die Suedinsel geschifft wurden, hat sich mein Neuseeland Bild doch wieder etwas gewandelt. Wir sind von "Picton" ueber "Nelson" und die "Nelson Lakes" bis "Hamner Springs" und dann nach "Christchurch" gefahren. Hier auf der Suedinsel ist es in etwa so, wie ich mir Neuseeland vorgestellt habe. Es ist alles noch etwas wilder und nicht so landwirtschaftlich kultiviert wie auf der Nordinsel. Das liegt vielleicht auch daran, dass hier weitaus weniger Menschen leben und die "Southern Alps" und die "Sounds" einen ziemlich grossen Teil der Insel einnehmen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass wir trotz der herbstlichen bzw. winterlichen Kaelte weiter in den Sueden gefahren sind und die Tour hier weitermachen.


Der Wechsel des Verkehrsmittel hat nun erstmal zur Konsequenz, dass wir wieder zu Fuss unterwegs sind und daher etwas Ballast per Post versendet haben (ich hoffe nebenbei, dass meine australische Seefracht langsam mal in Deutschland ankommt ;). Ab morgen werden wir dann mit dem "TranzAlpine"-Zug durch die Alpen nach "Greymouth" an die Westkueste fahren und dort mit dem "InterCity"-Bus nach "Queenstown" reisen. Als Zwischenstopp haben wir uns den "Franz Josef Gletscher" ausgesucht. Wir hoffen nun, dass uns die Sonne weiterhin begleitet...

Mittwoch, 7. Mai 2008

Der noerdlichste Norden von Behind Down Under

Die Sonne scheint, das ist in den letzten Tagen leider nicht so haeufig der Fall gewesen. Aber was soll's. Uns war ja klar, dass die Witterungsbedingungen hier nicht mehr sommerlich sein werden.

Dieser Eintrag wird aber etwas kuerzer, damit wir von dem schoenen Wetter noch was haben, wenn wir aus dem Internet-Cafe raus sind.

Ein paar Stichpunkte: Strand, Hundertwasser, Delfine, Cape Reinga, Nintymiles Beach, Schafe, Schafe, Schafe, Rinder, Gruen, noch keinen Kiwi ... to be continued ;))



An der Nordspitze der Nordinsel Neuseelands haben wir allerdings zeitweise Weltuntergangsstimmung mit sintflutartigen Regenfaellen miterlebt - und das netterweise auf einer "unsealed road". Der Camper, mittlerweile getauft auf "die olle Moehre", hat uns tapfer und sicher zum naechsten Motorcamp gebracht. Und im Camper reisen, wohnen und uebernachten klappt deutlich besser, als wir dachten - allerdings insbesondere dank unserers kleinen Heizluefters und der "Powersites" ;)

Einige Bildeindruecke vom Trip zur Nordspitze nach Cape Reinga gibt es wieder bei Flickr... und dank neuem Tele-Zoom, das ich in Sydney noch im Rausverkauf fuer 90 Dollar erwischt habe :) nun auch mal ein paar nette Tierbilder - da hat mich Wiebke ja schon etwas angeheizt, mit ihren tollen Fotos.

Bis bald :-)

Donnerstag, 17. April 2008

The Red Center - Alice Springs

Alice Springs – nur noch ca. 500 km bis zum Uluru.

Die Reise mit "The Ghan" war spannend und laaang. Fast einen Tag waren wir mit dem Zug unterwegs, um die ca. 1500 km von Darwin nach Alice Springs zurückzulegen. Darin war allerdings ein mehrstündiger Stopp in "Katherine", mit Ausflug zum "Katherine Gorge", enthalten. Dort konnten wir uns bei einem "Walk" nochmal richtig die Beine vertreten – obwohl es ziemlich heiß war. Aber mit ausreichend Wasser und Willen hat das auch gut geklappt. Während viele andere Zugreisende den Ausflug im Boot durch die Schlucht vorgezogen haben, waren wir dann nur zu zweit auf Erkundung "über" die Schlucht.

Die Nacht im Zug war erwartungsgemäß, also etwas unbequem. Das hätte aber durchaus schlimmer sein können und wir sind verhältnismässig erholt aufgewacht... beim aufwachen gab es einen schönen Sonnenaufgang über dem Buschland zur Belohnung und anschließend ein nettes Frühstück im Speisewagen :-)

Nun sind wir beide auf das "Red Center" gespannt. Alice Springs ist jedenfalls richtiges "Outback" auch wenn hier so ca. 30.000 Menschen leben.

Montag, 11. Februar 2008

Down Under

Nun sind wir ganz schoen weit weg von Old Germany. Nach ca. acht Stunden Flug sind wir eben in Sydney gelandet und freuen uns riesig auf Australien. Am Flughafen gibt es kostenlosen Internetzugang - das muessen wir doch gleich ausnutzen ;)

Freitag, 8. Februar 2008

Und wieder Bangkok

Nachtzug Chiang Mai - Bangkok, das ist meine Empfehlung, wenn man diese Strecke nicht fliegen will (so wie wir). Für ca. 1300 Baht (ca. 30 Euro) bekommt man ein Bett im Schlafwagen, in dem man auch tatsächlich schlafen kann.

Verhältnismäßig ausgeruht sind wir dann auch in Bangkok angekommen, allerdings mit ca. einer Stunde Verspätung gegen 7:30 Uhr. Der Kaffee in einem Bahnhofscafe tat schon ziemlich gut.

Wenn wir allerdings gewußt hätten, welche Zimmersuche uns bevorsteht, hätten wir sicherlich ein kräftigeres Frühstück zu uns genommen. Nach zwei Stunden Herumirren, "No free" hören und schäbige 200 Baht-Zimmer dankend ablehnen, haben wir uns entschieden doch etwas teurer einzukehren. Wobei sich das teuer auch sehr im Rahmen hält - 2000 Baht für ein Hotelzimmer im "Pinnacle", das sicherlich schon bessere Tage gesehen hat, aber einen tollen Ausblick auf die moderne Skyline von Bangkok bot und zudem das bisher beste Hotelfrühstück enthalten hat. Die Entscheidung für das teuerer Zimmer, wurde für mich damit belohnt, dass ich mal wieder richtig durchgeschlafen habe (das war bei der Menge an Eindrücken in letzter Zeit eher selten) - das ist auch einiges wert.

Trotzdem haben wir nochmal das Hotel gewechselt, da das Pinnacle uns nur für eine Nacht die Unterkunft anbieten konnte. Nun sind wir mit etwas Glück eine kleine Suite im "Sathorn Inn" gelandet. Dieses Hotel hat scheinbar auch schon seine goldene Zeit hinter sich hat aber ein sehr freundliches Hotel-Team und freundliche Preise. Ausserdem liegt es fuer unsere geplanten Touren (Chinatown, Grand Palace, JJ Market, Sukumvit) ideal in der Nähe einer Skytrain-Station...

Und das haben wir schon super ausnutzen können.

Mehr gibt es wieder beim nächsten Mal. :-)

Montag, 4. Februar 2008

Buchung 1. Klasse

Nachtzug - eine weitere neue Erfahrung wartet auf uns. Keiner von uns beiden hat diese Art der Reisefortbewegung bisher ausprobiert. Am Dienstag um 16:30 h geht es Richtung Bangkok mit einem "Special Express". Wir reisen mal wieder 1. Klasse (neuer Versuch ;), diesmal mit in einem eigenen Schlafabteil. Ich bin schon sehr gespannt, ob ich diesmal ein oder sogar zwei Augen zubekommen werde. Wir haben gestern schon die Wagen in Augenschein genommen und sind froh, dass wir nicht die 2. Klasse Schlafsessel gebucht haben (an Mamusch und Dad: ganz so konfortabel wie Euer Schlafwagen im TranSib sieht unserer leider nicht aus - Bilder folgen spaeter).

Eigentlich wollten wir schon heute (Montag) mit dem Zug los, aber es hat sich gezeigt, dass man die Zugbuchung lieber fruehzeitig taetigen sollte - der Schlafwagen war schon ausgebucht und somit fahren wir jetzt einfach einen Tag spaeter und geniessen noch die Ruhe der "Rose des Norden".

Jetzt noch einen Blumengruss aus Chiang Mai, bevor ich mich bald wieder aus Bangkok melde...

Und an Bine: "D'r Zuch kuett" und nasch nicht so viele Kamelle ;-)

Sonntag, 6. Januar 2008

Bangkok Nachtrag - Transport und Verkehr

Transport und Verkehr spielt in Bangkok eine große Rolle. Häufig geht es dabei um die Wahl des passenden Transportmittels. Wir haben ein paar ausprobiert - Taxi, TukTuk, Boot, Skytrain und nicht zuletzt die eigenen Füße. Mal von "per pedes" abgesehen ist der Skytrain sicherlich die sympatischste Art in Bangkok voran zu kommen, knapp gefolgt vom Wasserverkehr. Dummerweise sind die Strecken und somit die Abfahrts- und Zielorte sehr limitiert. Auch wenn es einige Flüsse und Kanäle gibt, die von verschiedenen Booten befahren werden eignet sich der Bootsverkehr selten für Kreuz-und-Quer-Touren auf die spontane Art. Die Skytrain-Trassen werden zwar derzeit ausgebaut, aber noch ist der Skytrain auf den inneren, wohlhabenderen Bereich der Stadt beschränkt.

Es geht häufig kein Weg an den Taxis, TukTuks oder der Nutzung eines Busses vorbei. Zum Busverkehr hab ich noch keine Erfahrungen gemacht. Dafür konnten wir einige mehr oder weniger erfreuliche Erfahrungen mit den flexiblen Drei- oder Vierrädern machen. Zunächst muss einem klar sein, dass man als Ausländer immer Gefahr läuft einen höheren Preis für den Transport zu zahlen als die Einheimischen, hier ist Verhandlungsgeschick und Abschätzung der eigenen Situation gefragt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Einstiegspreise der Verhandlungen für Fahrten morgens oder mittags deutlich günstiger sein können, als für die gleiche Strecke zu späterer Stunde zurück - wieso das so ist kann ja mal spekuliert werden ;). Bei den Taxis mit funktonierenden Taxametern hilft hier die Nutzung desselbigen - einige Taxifahrer handeln den Preis, wie alle TukTuk fahrenden Kollegen, lieber mit den Touristen aus. - In den meisten Fällen geschieht dies wahrscheinlich nicht zu Gunsten der fremdländischen Gäste - aber die haben wohl eh weit mehr Geld zum verschleudern. Zumal es sich bei den Fahrkosten von 50, 100 , 200 Baht um Beträge von ein paar Euro handelt - so günstig wird man bei uns nicht chauffiert. Aber dafür bekommt man allerdings auch nicht zwingend die Körperpflege eines Fahrers mit - ein Genuss, auf den man wirklich gerne verzichtet. Kultursckock?!

An den Verkehr in Bangkok muss man sich erst gewöhnen. Das ist in ein paar Tagen noch nicht drin. Und das liegt nicht nur am Linksverkehr.