Mittwoch, 30. Januar 2008

Coffee Lovers - Meine Cafe-Empfehlung in Chiang Mai

Bevor wir die Altstadt von Chiang Mai nun in Richtung "Green Lake" verlassen, gibt es jetzt noch die Daten zum "Coffee Lovers". In diesem Café hat es uns so gut gefallen, dass wir jeden Tag hier waren und ich es deshalb gerne weiterempfehle.

Für alle, die in Chiang Mai ein schönes Cafe zum Entspannen, Frühstücken oder Essen suchen, sollten hier in einer der Seitenstrassen der Altstadt Station machen. Leckerer Kuchen, Vollkorn-Toast, Müsli, Super Kaffee, leckere kühle Shakes, entspannte Musik von Diana Krall über Norah Jones zu George Benson und ein wirklich freundliches Team helfen beim Wohlfühlen...

175/1 Ratchamalka Road T. Prasingha Muang, District Chiang Mai 50200
Tel/Fax: 053.275561

Geöffnet von 7:00 bis 20:00 Uhr
zusätzlicher Service: freies WiFi und zwei moderne Internetrechner für die Gäste

Dienstag, 29. Januar 2008

Chiang Mai - Doi Suthep



Chiang Mai - Rose des Nordens

Nach ein paar Tagen hier im Norden bleibt unser erster Eindruck zum Glueck erhalten. Besonders die Altstadt bietet viel mehr Ruhe als wir es bisher von thailaendischen Staedten kennengelernt haben. Eine Unterkunftsempfehlung ist das "Seven Suns" - fuer 700 Baht konnten wir uns hier nett zurueckziehen (Minibar, Sat-TV und Restroom sind inkl.). Dagegen bleibt unser zweites Guesthouse ("Green Tulip Guesthouse"), in das wir wegen vorlaeufigem Zimmermangels im "Seven Suns" umziehen (wir waren ja ohne Reservierung angereist), etwas hinter unseren Erwartungen zurueck. Es ist dafuer aber ziemlich guenstig - da muss man wohl deutliche Abstriche beim Komfort hinnehmen - fuer Budget-Reisende mit Ohropax ist es trotzdem eine Empfehlung, da es definitiv zu den saubersten Guesthouses gehoert, in denen wir bisher waren.

Das "Coffee Lovers" ist zu unser stetigen Anlaufstelle geworden, wenn wir morgens nett und lecker Fruehstuecken wollen oder uns bei einem Kaffee, Lassi oder Shake etwas ausruhen moechten. Dieses Cafe haette ich sehr gerne bei uns in Hamburg direkt um die Ecke, samt der freundlichen Chefin und ihrem Team!

In den Tagen hier haben wir alles etwas ruhiger angehen lassen, sind in einige Tempel gegangen, an denen wir vorbeigeschlendert sind und haben uns eher nur zu Fuss bewegt. Sind durch Zufall mit einem jungen Moench ins Gespraech gekommen und zu frueher Stunde auf dem Sunday-Nightmarket gelandet. Dort hab ich neben einem Paar kleiner Holz-Elefanten auch eine Thailaendische Tonfloete erstanden, auf der ich jetzt noch lernen muss asiatische Melodien zu spielen.

Einen Nachmittag haben wir im Stadtpark (ziemlich klein fuer hamburger Verhaeltnisse) entspannt. Praktischer Weise kann man hier einfach Liegematten fuer 10 Baht leihen, da lohnt es sich nicht eigene Decken mitzunehmen.

Heute ging es dafuer mit dem Minibus (ein umgebauter Pickup) in die Berge zum Kloster Doi Suthep, dem Winterpalast des Koenigs und einem "etwas" touristisch erschlossenen Bergdorf. Eine kleine Tour fuer ca. 4 Stunden, die fuer Abwechslung gesorgt hat.

Ab morgen wollen wir in ein Hotel am "Green Lake" umziehen, um uns mal wieder etwas Luxus mit Spa, Massagen und Entspannung zu goennen.

Chiang Mai - Nightmarket


Samstag, 26. Januar 2008

Chiang Mai - erste Eindruecke

Nachtbus von Ayutthaya nach Chiang Mai - was fuer eine Fahrt. Den 1. Klasse Bus fuer mehr Beinfreiheit und Platz hat leider auch nichts an der Tatsache geaendert, dass ich in dieser Nacht kaum ein Auge zubekommen habe (gescheige denn zwei). Der eingesetzte, sehr moderne Doppeldecker-Bus hat die Unebenheiten der Strassen und die Fahrkunst unserer Fahrer leider sehr gut in unsere letzte Reihe uebertragen. Vielleicht haben wir auch irgendwas falsch verstanden, da wir scheinbar die einzigen Langnasen und Reisenden waren, die sich einen Doppelsitz geteilt haben.

Um ca. 4:30 h sind wir dann in Chiang Mai angekommen. Der Transfer zum "Seven Suns" Guesthouse hat super funktioniert (keine Versuche des TukTuk-Fahrers uns woanders abzusetzen :-). Dort konnten wir trotz der fruehen Ankunft zum Glueck noch ein Zimmer fuer zwei Naechte bekommen und uns gleich zum Nachholen des Schlafs zurueckziehen.

Von allen Zimmern, die wir bisher hatten, ist dies das originellste (An Anneke: ich sage nur "Hello Kitty") ein Traum in Rosa ganz im Stil der beruehmten Katze ... und wir haben rosarot getraeumt ;)

Chiang Mai ist auch die bisher schoenste thailaendische Stadt, die wir gesehen haben. Aber mehr dazu ein anderes Mal... Ich sitze gerade im "Coffee Lovers", einem tollen Cafe ein paar Meter neben unserem Guesthouse gelegen. Gaeste duerfen hier frei im Internet surfen und den WiFi-Zugang nutzen - definitiv ein Tipp fuer den "CoffeeFinder" ;-)

Bis spaeter...

Mittwoch, 23. Januar 2008

Ayutthaya 2 - Thailaendische Staedte

Wieder einmal haben wir im "Tea & Coffee" gefrühstückt. Die Lage ist ideal (nur um den Straßenblock herum, neben einigen Guesthouses), der Kaffee schmeckt gut und das Porridge ist eine super Abwechslung zum sonst überall angebotenen Toast with Jam. An die warme deftigere Küche zum Frühstück, die in Thailand eher üblich ist, mag ich mich nicht so recht gewöhnen.

Im "Tea & Coffee" kann man auch kostenlos Internet-Rechner nutzen :-) ein netter Service, der uns auch immer wieder hierher lockt. Das bei jedem unserer Besuche "The Corrs" aus den Lautsprechern schallen hat mittlerweile auch Tradition. Zum Glück gehören die musikalischen Geschwister zu den Bands, die ich mir gerne anhöre und in den letzten Monaten vernachlässigt habe ;)

Ayutthaya hat neben den historischen Wat- und Palastruinen auch schöne, recht unterschiedliche Buddhabildnisse. Aber leider ist die Stadt ansonsten eher weniger schön, wohl ein Grund, warum wir unsere Touren sehr relaxed angehen und versuchen eher die bisherigen Erfahrungen zu verarbeiten. Heute herrscht definitiv bei Wiebke und mir eine gewisse Übersättigung an bedeutenden alten Steinen und Wats.

Morgen wollen wir nach Chiang Mai, in den Norden Thailands aufbrechen. Dort gibt es bestimmt auch wieder bedeutende historische Steine, aber sicherlich auch anderes Erlebenswertes ...

Ayutthaya - Buddhabildnisse


Montag, 21. Januar 2008

Ayutthaya - Entspannung in Thailands alter Hauptstadt

Reisetage, wie der gestrige, sind ziemlich anstrengend aber auch sehr spannend. Bei der Tour aus Siem Reap ueber die Grenze nach Bangkok und dann nach Ayutthaya hatten wir trotz einiger unvorhergesehenen Spannungserzeugern auch viel Glueck mit unseren Anschlussbussen.

Mit der Tour zur Grenze (6,5 Std. im leicht ueberfuellten, altersschwachen Kleinbus) haben wir vorlaeufig unser Vertrauen in die Glaubwuerdigkeit der vermeindlich freundlich, zuvorkommenden Einheimischen verloren. Der Hinweis im "Lonely Planet" scheint zu stimmen: Asiaten sind eigentlich eher zurueckhaltend, jeder der dich ungefragt anspricht oder dir Empfehlungen gibt ist eher an deinem Geld und nicht an deiner Zufriedenheit interessiert (frei zitiert) - egal ob Taxi- oder TukTuk-Fahrer, ob Guesthouse- oder Hotel-Rezeptionist, ob Stoffverkaeufer oder oder oder. Und dies gilt offensichtlich auch fuer Kambodscha. Schade eigentlich - man sieht sich doch immer zweimal im Leben...

Nun sind wir in Ayutthaya, der alten Hauptstadt Thailands, gelandet. Nach ca. 14 Stunden Bustouren sind wir gut aber erschoepft angekommen. Zu unserem Glueck ist im "Baan Lotus" ein Paar Reisende nicht gekommen und wir konnten das letzte Zimmer mit Aircon bei der Hausmutter des Guesthouses, einer recht alten Lady, buchen - und hatten heute morgen viele freundliche Naturgeraeusche und einen tollen Blick auf einen grossen Seerosenteich - das scheint entspannend zu werden :-)

Samstag, 19. Januar 2008

Asiatische Instrumente und Tierglocken

Auf dem "Old Market" in Siem Reap wollte ich noch nach einheimischen Instrumenten schauen, die ich zuhause in meine Musik intergrieren kann. Es gab zwar nicht sehr viele Staende mit einer groesseren Auswahl, aber ich habe einen erwischt, wo mir das ein oder andere Instrument auch erklaert wurde - Trommeln, Geigen-, Gitarren- oder Oboenartige traditionelle kambodschanische Instrumente. Gerne haette ich eines der Streichinstrumente mitgenommen, der Transport ueber die naechsten Monate waere aber sehr wahrscheinlich nicht geglueckt.

Dafuer konnte ich ein paar Glocken ausmachen, die einen interessanten Sound machen und reisetauglich erscheinen. Die haben sich als Tierglocken fuer Pferde, Kuehe oder Elefanten herausstellt und die Verkaeuferin war etwas belustigt als ich damit herum geklingelt habe, um die vermeintlich Besten auszusuchen. Eigentlich also keine Instrumente im klassischen Sinn - aber egal - zwei davon sind jetzt neben einer Maultrommel und einer einfachen Bambusfloete im Gepaeck.

>an Jens< Die Reisegitarre kommt bestimmt noch ;-)

Angkor - Tempel Ruhe und asiatische Touristenjagd

Tomb Raider Feeling - das kam manchmal schon ein klein wenig auf. Die beeindruckenden Kulissen der Tempel und Palastanlagen von Angkor lassen einen schon das ein oder andere Mal in eine vergangene Epoche eintauchen. Trotz reichlich Dschungel um die Tempel bleibt das richtige Abenteurer-Feeling allerdings aus. Dieses Weltkulturerbe wird dafuer einfach von zu vielen Reisenden besucht. Strassen wurden ausgebaut und ohne Fahrrad, TukTuk, Auto oder Bus ist man bei den Strecken, die zwischen den Tempeln zurueck gelegt werden muessen schnell aufgeschmissen (wir haben uns auch von der Nutzung eines Tages-TukTuks mit Kim als persoenlichem Fahrer ueberzeugen lassen).

Der technische Fortschritt hat auch diese Kulturstaetten laengst erreicht. Zum Glueck hatte ich wenig Vorstellungen von dem, was uns in Angkor erwarten wuerde - nur ein paar Geschichten zu dem touristischen Wahnsinn schon in meinem Kopf - daher war ich eher positiv ueberrascht, dass man an den mehr oder weniger rekonstruierten oder restaurierten Bauten auch seine Ruhe haben konnte. Natuerlich nur, wenn man sich ein wenig entgegen dem Besucherstrom ausrichtet und etwas abgelegenere Orte auskundschaftet.

Wirklich nervig war eigentlich nur die asiatische Touristenjagd der sehr aufdringlichen, sehr jungen Verkaeufer(innen), die uns wie Moskitos umschwaermten sobald wir die Bannmeile um die jeweilige Tempelanlagen verlassen hatten. Auch hier haben wir wieder einiges ueber uns und die Welt der touristischen Highlights in Asien gelernt...

Nach drei Tagen Besichtigungstouren in Angkor haben wir erstmal von den historischen Steinen Abstand genommen und nun noch einen Tag zum Relaxen in Siem Reap gegoennt. Statt sofort wieder nach Thailand zurueckzukehren, nutzen wir die Zeit fuer Eindruecke in Siem Reap (von hier startet man gewoehnlich zu den Touren in das Gebiet von Angkor). Fuer mich kann ich aus den bisherigen Erfahrungen sagen, dass ich gerne irgendwann nochmal nach Kambodscha reisen werde und auch Angkor gerne ein zweites Mal besuchen werde.

Trotzdem haben wir unseren sehr europaeisch anmutenden Kaffee heute morgen sehr genossen ;-)